Full text : Dudweiler Zeitung

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Vaterland gerentet, denn die yohe Polizer hatte gege.
diese „de u neach e“ Form nichis mehr einzuwenden!
Hutnadeln aus Vogelköpfen. Eine neue Mode—
torheit greitt gegenwäreig in London immer mehr um
sich. Zahrreiche Tamen tragen namtich Hutnadeln, die
aus praparierten und ausgenopiten Vogelkopjen hergestellt
ind. Run wirlten diese neuen Hutnadeln zwar bei den
jegenwarug gegrauchlichen Hutformen, die man zum
zroßten Teil ohne jeden Pus oder nur mit einer Taffet⸗
chreisge garniert tetragat, noch zucht einmal unschön. Vor
dem Dunkelzrün eines Watteauhutes hebt sich ein Eu
enkopf mit arauglänzendem Gesieder und phosphorgie
enden Augen leicht ab, und der gebogene Schnabel eines
Papagei an der Seite eines schwarzen Failblehutes wirt
war grotesk. aber nicht das Schönheits sefühl dtrekt ver—
etzend Trotzdem ist der Gebrauch dieser neuen Hutna⸗
deln durchzus zu verwersen. Jede Frau, die eine von
hnen kau't, trägt hierdurch zur Tönma einer Anzahl seh—
rützlicher Vögel bei

Fedantion, OVrnch und Veleag von J. Unterkteller, Dudweiler.

Erstes Blatt
es att.
28 223255 —E —EV
——— —
Deutiches Mmeich.
* Das System der Austausch-Schüler hat im lau—
enden Zzarre einen besonders großen Umfang angenom—
nen. Wahrend die Geseleschaft sür inernationalen Aus—
ausch von schulprichtigen Kudern und jugendlichen Per—
onen seit ihrer Begrundung im Jahre 1903 bis Ende
908 inszesamt in 578 Fellen einen Schüler-Austausch
„wischen Franutreich einerseis und Deueschland, Groß—
zritannien, Desfterreich, Italten und Spanien andererieits
ewerksteliigt bat, ist im lausenden Jahre allein in den
zrozen Schilferien 210 Franzosen beiderlei Geschlechts
in Aussandsczufscateat von sechs bis zehn Wochen ver—
nirtelt woren. In eben'so viel Fallen sind ausländische
Schüter zu lingerem Ferienausenthalt nach Frankreich ge—
omuien In den weituns mersten Fälen hat sich der
Zchrlerauctansch zwischen Deutichland und Frank—
e isch vol ogen. Es hat ein gegenseitiger Austausch
tatt efenden in 112 Faällen zwischen Deuischland und
Fraukr ich in 48 Fällen zwischen Frankreich und Eng—
and, in 2 Fällen zwischen Frankreich und Oesterreich,
n 1 Falle zwischen Deutschland und England. Seit Be—
ginn des laufenden Jahres sind demnach 210, seit dem
Jahre 1903 insgesamt 788 französische Schüler auf kür—
sere oder unjere Zeit ins Ausland, vorzugsweise nach
deutseul nd, gegangen, und ebenso viele haben in dem—
elben Zertraum in französischen Famitien gastlichen Au—
enthalt genossen. Der Schülerausdausch hat eine nen—
rzenswerte Ausdehnung bisher überzaupt nur zwischen
oeuischen und französischen Interessenten gewonnen. Das
»edeutet zweifellos eine Anerkennung für das deutsche
Famisie leben und eine erfreuliche, wenn auch nur ge—
zechte Bewertang des Deutschen Reiches als Kultur- und
Bildungsfaktor. Und es ist doppelt bemerkenswert, daß
s sranzössche Eltern und Erzieher sind, die in so be—
peutsamen Fragen ein günstiges Urteil über Deutschland
ind dentsche Verhältniße haben.
* Rach den nunmehr beendeten Stichwahlen zur sääsch—
ischen Kammer, ist die Stärke der Parteien dol—
zende: Im Ganzen werden der neuen — um 9 Siße ver—
nehrten Kammer angehören; 30 Konservative (— 17),
28 Nat bnitliberale (— 3), 25 Sozialdemeiraten (4 24)
ind 8 Freiennige (J4. 5). Von den neu erworbenen
ressiunirnen Mandaten haben drei bisher den Konzervoti—
»en, zwe den Nationalliberalen gehört; bie von den So—
ialdemoreraten neu eroberten Kreise sind zu gut zwei Drit—
eln t11) den Ronservativen, zu einem Drittel (5) den
ationaliberalen abgenommen worden; außerdem sind den
Zozialdemokrtaten acht neunebildere Wahlkreise zugesallen.

Rarourtu
* Der „Matin“ berichtet aus Oran: Die anhaltenden
degengüsfse in Melitla und Umgebung verur achten
mageheuren Schaden. Die Zahl der Kranken im spa—
ischen Lager wächst in empfindlicher Weise Seit Be—
inn der Regenperiode sind rund 1300 Kranke aus der
zront gezogen 160 Typhusfälle, von denen 1230 tödlich
erlaufen sind, wurden festagestellt

Streichung des Kanzelparagraphen.
Nach dem Vorentwurf zur Reform des Strafgesetz
uchs soll, wie erwähnt, der sogenannte Kanzelparagrapt
ür die Zukunfmwegfallen. Dieser aus den Tagen des
dulturkampfes stammende 8 1300 vestimmt:
„Ein Geisthicher oder anderer Religionsdiener
delcher in Ausübung oder in Veranlassung der Ausüb
ing jseines Berufses öffentlich vor einer Menschenmenge
der welches in einer Kirche oder einem anderen, zu reti
iösen Versammlungen hestimmten Orte vor Mehreren
ngelegenheiten des Staates in einer den öjfentlicher
zrieden gefährdenden Weise zum Gegenstand einer Ver
ündigung oder Erörterung macht, wird mit Gefängni«
der Festunashaft bis zu zwei Jahren vestraft. Gleiche
ztrase trisst densenigen Geistlichen oder anderen Reli
ionsdiener, welcher in Ausubung oder Vrranlassung der
lusübung seines Berufes Schriststücke ausgibt oder ver—
resteil, in welchen Angelegenheiten des Staates in einer
en öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zum Gegen
sand einer Verkündigung oder Erörterung gemacht sind“
Diesen Paragraphen hat der Entwuri gestrichen. Die
zearundung sagt darüber:
.. Enlistanden in einer Zeit lirchenpolitischer Strei
gkeiten und großer dadurch hervorgerusener Erregung,
at nach deren Aufhören und der Wiederkehr auch in die
ex Hinsicht geordneter und beruhigter Verhähltnisse der
zaragraph seine besondere Aufgabe erfüllt. Es kann da—
ex auf ihn verzichtet werden, zumal er eine Art von
usnahmerecht gegenüber den Geisttlichen und Religions
lenern eingeführt hat, welches diese in weitergehendem
daße beschränkt als andere Staatsangehörige und in man
en Kreisen der Bevölkerung als drückend empfunden
»ird. Fand dieses Ausnahmerecht in den besonderen Ver
niden seiner Ert, ehunaszeit seine Rechtsert gung, j
Fheint lett nach dem Wegsall jener besonderen Verhäl—
ie die Rückkehr zu dem allgemeinen Recht umsomehr
ngezeigt, als dieses das Bedürfnis nach Schutz vor
auisgefährlichen Ausschreitungen von der Kanzel herab
ol.staͤndia dertt. War dies nach dem bisherigen diecht
Ach nicht ganz der Fall, so gilt es doch von dem Ent—
vurf und zwar vornehmlich wegen der ersolgten Aus
ehnnung des 5 131 (bisheriger 5 110, auf das „Auf
etzen“. Andere Handzungen als Aufreizungen zur Auf
ehnung gegen Staatsgeseße oder Anordnungen der Ob
igleit sind auch aus dem Gesichtspunkt des bisherigen
390 kaum jenalz zur Bestrasung gebracht worden. Fur
waiage andere Fasle stehen aber auch der 53 137 des Eut
vurfs und endlich die Strafbestimmungen über die Be—
eidigang zur Verfüqunag“*

3 * F * ¶
Vrozeß Steinheil.
Mit dem Verhör der Frau Steinheil wird fortge
ahren. Der Präsident komnit auf den Hund Türk zurück
»er am Vorabend des Verbrechens aus dem Hauie ent
ernt wurde. Die Angeklagie sucht diese Entsernung als
urchaus natürlich hinzustellen, da der Hund ischlecht roch
Zie antwortete zunächst ruhig, mit kaum vernehmbarer
Ztimme, nachdem jedoch der Präsident ihr verschiedene
Widersprüche nachweist, wird sie plötzlich aufgeregt. ESi—
pricht sehr laut, begleitet ihre Worte mit hochdramati
schen Gesten, oliekt madonnenhaft in die Höhe, um zu
letzt in Tränen auszubrechen. „Lassen Sie mich doch end
lich in Ruhe mit dem übelrtechenden Hund“, schließt sie
hre Ausführungen. Nachdem sie sich beruhigt hatte, for—
ert der Präsident sie auf, den Abend des Verbrechens
zu erzählen. „Lassen Sie mich wenigstens aufatmen“,
antwortet Frau Steinhel heftig. Sie schildert dann voll—
ommen gefafßtt den Abend in der oftmals wiederholten
Weise, wie sie mit ihrem Mann und ihrer Mutter
dinierte, wie man zu Bett ging, wie sie ihre Mutter mas—
ierte und den Grog bereitete. Doch läßt sie sich auf kei—
nerlei Einzelheiten ein. Den wiederholten Versauchen des
Präsidenten, sie dazu zu bewegen, begegnet fie mit dem
energischen Einwande, sie habe nichts mit dem Verbrechen
zu tun. Sie wendet sich alsdann aufs neue mit Beteie—
cungen ihrer Unschuld an die Geschworenen. Weiter er—
zählt sie ebenfalls die romantische Geschichte von den drei
bärtigen Männern in schwarzen Koftümen und der rot—
yaarigen Frau, welche um Mitternacht in ihr Zimmer
eindrangen, sie sesselten und mit dem Revolver bedroh—
ten, um das Versteck des Geldes und der Schmucksachen
zu erfahren Sie sei dann in Ohnmacht gefallen und wisi—
richts von den weiteren Vorgängen
Nun eröffnet der Präsident ein sehr scharfes Kreuz—
berhör über die verschiedenen voneinander abweichenden
Verstonen, welche Frau Steinheil schon vor dem Poli
eikommissar und dem Untersuchungsrichter von dem Abend
bhes Verbrechens zegeben hat. „Wie kann man von mir
rlangen“, ruft sie pathetisch aus, „daß ich am Morgen
iach dem Verbrechetn ganz ibaren Verstandes sei! Ich
hale die Sensadron von den Vorgängen. Ich sebe di
härtigen Manner noch heute wie in einem Ninematogt
»hen vor mir. Ich hatte die ganze Nacht in Ohnmaca
zelegen, man wecite mich auf und man sagte mir, da
liein Mann und merne Wiutter ermordet wären Wie so!
tine arme Frau unter solchen Umständen den Kopf nich
peclieren!“ Diese an die Geschworenen gerichteten Sor
rnin taum viel Wirkung. Man hat nicht den Eindrück
rzaß die Entrüstung echt ist. Ste ist jedenfalls zu thea
ralisch intzeniert Frau Steinheil spricht und mimt wi
ine gute Schauspielerin VRach den pathetischen Ausbrü
jen läßt sie sich entiveder wie erschöpfst auf die Bank nie
erza len oder sie sstüßt den Kopf auf den Arm und blicf
As Publitum, als oo sie Veifalt erwarte.
Im VWerhör soetsahrend, erbärt der Präsident, das
ie Anzetlagte durch ihre ewigen Variationen nur di
zusiz zu verbirren sfuche, „viie habe ich das verucht
hreit de Angenaete getlend auf, „im Gegenteit, ich bir
In Opfer der SGursiz. Die Justiz ist den von mir ange
ebenen Spuren uicit gefoltet?“ Der Präsident erwider
hig: „Ttah vat alle rötharizen Frauen der Welt auf
asecht und die Inrge nicht gefunden!“ Ganz öhnlich
ι vderdelets sich, al-der Prasfidem die Feaze
eelbina und dee Baterftenjens an chne det, welche
raun teinbeit in Viunde getratzen haben will. Die R
ante nen sich eut feinersei Sinzelmiten ern. Der rae.
ent rritt se ertein ie Enge. Da sie keine Anmwwor
Ahr werß, brictt ern zene Beteuerungen anu die vee
Aorenen aus:; „Ach wieberidte, ich bin unimntete
Ae Vergan entet ale rau uind Gacun hat nichts ul
en Berorehcu zu tunt: abe diese einig“titen bhasen ga
ine Acdernteng Bean quelt mich damit hit eine
hre. Ich bin unculdeg une uß miide roch intu
—in die eun Dunbe und dalent Bantepfetoßen herunthe,
enale Ta die Angetlagte seht mide ist, ordntt der Ir'
neüt eine Antetrrechung der Sibung an.
RNach dor voardorcart an ue doer nn beanrt de
Ae Wo treplantel zwischen ihm und der Anngetten
tan diste tert die Grande, die fur und dagegen ipre
en, daß drr Dord von Einorechern begangen Wuriee
rau Ste tuehegt wieder eine doramanhde Szene ein
Ba eregnet sij ein ensal, wetchet Wenttens der
rorzug hat, uverraschend zu jein. Der Gerichtsdiene;
erreiet dem Werteideger ver Angekliagten einen Beiet
elcher von erhalo des Fustizpalastes darch die 46
perrende Politzeiteire hereingesande wurde. Ter Vrie
vird vom Pradeuten verlesen. Er lautet: „In der Un
noglichkeit, der mich überwälugenden Gewissenslastn3
viderstehen, will ich ein Vekenntnis ablegen. Die rot
arige Frau, die Mitichuldige des Verbrechens, vin ich
ich habe die Perücke, welche ich damais trug, bei mir
»zezeichnet: Jean Lesever“. Der Präsident erklärt sofort.
aß es sich um einen Schwindel handeln müsse, daß er
aber eine Untersuchung vornehmen werde. Der Brief—
schreiber wird vorgeführt. Es ist ein junger Mann von
21 Jahren. Er gibt eine Schilderung des Verbrechens,
velche sich an die der Frau Steinheil anlehnt. Er be—
zauptet, als Frau verkleidet gewesen zu sein und die rote
Perücke getragen zu haben, die er in Händen habe. Frau
Zteinheil scheint diesem angeblichen Mitschuidigen nicht
niel Gtauben zu schenken. Der Präsident läßt den jun—
en Mann verhaften und in einem Nebenraum unter
ringen. Eine kleine Enquete, die angestellt wurde, er—
iht. daß es sich tatsächlich um einen Schwindler handelt

Oefterreich-Uugarn.
*In Budapest fand ein Bimisterrat statt, um über
»ie dem Monarchen über die Wöglichteit des Fortbesian—
»es der Roalition bezw. einer Kobpperaton der gemäßig—
en Elenence zu erei ende Antwort ichlasig zu werden.
die Berstung, uüuber deren Ressittat der inisterprasident
Bekerle dem Knig in den nächsten Tagen berichten
vird, ist bere ts abgeslornen. Das Bestteben, die utnu
igente Banegruüppe mit Zusth aus der Unab—
ängigteeterarter abzudraugen, tritt immer mehr in den
Lordergrund und darfte ber der nofgzen Unterstürung
Vien durch wirijchafteiche und mil terijche Roneisionen
ind wenn Rosfurh weter gegen Jusch Fronm macqi,
zielleicht gelingen

Rodoninaies.
Zur Abwehr der Pengefahr hat das Gou—
erneunient in Totio Anordnung getrofsen, daß in dogen,
iben GSedauden, in denen dauerad Eingeborene in gro
rer Saul zch aufhalten, wie in Schuren, Rraukenhau
ern, Gesanzilisen, rattensressende Fatzen von Amtswegen
enen werden, und es empfiehlt allen Europarrn und
Angebbrenen der Aiischaften Lome, Porto-Seguro, Anccho,
20, Rpandun und Paiume, zur Abwehr der Pestgesahr
vefalls moglichst ieie Katen zu halten. — Die Ver—
Ußung geht auf gurnstige Ersagrzuugen, die man in Ost⸗
sien niit dieser BRaßregel machte, zurückt.

Vorm Baltan.
Sie in So ia erschrinende „Weichtscherna Poschta“ ver—
ssentlicht Bruchteice einer geheimen sesvpentibn zivi—
chen Soerbien und zuamänien, in deren druten
etilel es hrißt: Besde Bieiche verpsieeten sich, wenn ie
zenücend aroß und sark Fenebrden nd, üun über die von
ner Türteiemnerzeu erogerten Srovbruzen nach seiem We—
üeren zu verfe gen, zu sol eudennt: aen Serten weren
ia ewise Detten anneteint: Bobrien utd die Ser,ne—
winag und ener Teit Vu darien?, A nsn zune hi
—VDVDDDOOO——
ür ewige Zeiten annchiert: Die Infel am Donau-Tenng
und der össtiche Tit Bungariens zwischen Ruftichuk, Warng
ind dein Schwarzen Merrs

Bermnisqtes.
Die leichteste Toberstrafse. Ran hat gem int, die
Buittotine sers, Ader nein! Ein Ptannß, der bonne er—
iemn Btettunde vitle Tienje gereistet hatte und vber deu
zursten wout angachreben war, wurde wegen eines Les
rechens, das er in der Leidenschant Ungcargen hatte, zui
dode vernrteitt. Ta halsf nicht Sirten, nicht Beten. Xe
raaber sonit ber dem Fürssen wohl angescyrieben n
ieß ihm dersebe die Wahl, wie er am nebsten sretbe
voele, denn welche Todesaut er wahlen würde, die jol
him werden. vwilso kaut zu hniin den Türm der e
misschretber. „Der Herzog will Euch eine Guade erwel
en. Wenn Ihr wolll gernbert sein, will er Euch radern
assen;, wenin Ihr wolnt genentt sein, waller Euch dan
en Lassen; es jangen zuar shon zwei am Galgen, uee
eclannttich ist er dretsalafrig. Wenn JIyr aber wol.
leber Rattenpalber ehen, der Bpotheter hat's. Denn
velche Todesart Im wahllen werdet, saßgt der Herzog,
ie sell Euch werven Ager rerben müßt Ihr, das we
et yr wnen.“ Ta dagte ver Wealesitant: Wenn ich doch
erben muß, das aberneenn ein viegsamer Tod, und
as Hemen, wenn besonders der Wino geht, ein beweg—
et. Aber Jur verstehns doch nicht recht. Meines Orts,
ade ich Innιαα eg altöt, bder Tod aus eAirersjchwache der
ei der fanfiesze, uuie, ben leih auch wahlen, weil mir
er Herzog ble Wahl Lant, unnd keinen andern, und da—
en baedeer nnnd neß sin nt dusteden. LTa mußte
iun ihn iebet baufen ihen und sortlesen lassen, bis
rqnn çdeache staroe Tenn der Herzog saagle: „Ich
ade mein Wort gegeren, so wia ichs auch nicht brechen.“
Tie erste ungiseze rin. Aus Budapest wird
dem „rtitenνιινν geneleet: In zXlausenburg haät die
Ane gatlihe cangetijaet eine Predegt gehal—
en. ES i dies Gian vbulia Surzua, eine min großen
Jrlotiehen Gaben AnÇ,—,”,*” —ee Gtaun, welche die Städte
ιεννenσ vereijt und mil iyren Predigten überall
enen Einornck wedt. Sie ujn d&e Tochter eines evangeli⸗
qhen reloriiletten Bijchoss, Rurb SBusz, eines bekannten
Aizurischein Sluters Und Geiehrlen
Eliee jichrrzyaste Sreadroeriergeschichte voll hit-Arer
 Xäι. n erner eisassichentetadt hatte ein
aAnjmalinuder jeinenn Tben ennde uzeige ange—
ro. „Aiquiodteon totaen. Diete Zuschrifi beleidigte
Aö du uge der oey poltzer und der daufmann ijt
alereali genœ !en, daß diese Inschriji,
entfranzoilnhy, nht gebuttet werden konne.
ch erntzent edertteßen Uq ruitete jich der aumann
tuus, die veiden Worle entsach zu verstellen. Man las
ann: „Totate autdation!“ Run war das bedroblt—

Deigien.
Ae welieradebatte aber die Heeresreferia wurbe in
er ob uner geschtospen. Ter irneprueden
Scholtaere gas boreer eine Stlatann as, baß er bie beu,
onetehe p ene Antehnte, wenn der hle 2
dens bort Slintröientt sur Staliche ano tirchittze Tie—
ler verortttiet bearde, Er ert.arte aubeideni, daß er me—
nals die Aditardert der Linzen an denn nünnnnten e
der Neotgantiallon der vandesberreidiauna abgelenmn
abe

Griechenland.
Bon unte richteter Seile oringt die „RFr. Pr.“ sol⸗
tendes zur lüternaltönalenn Vorgeschichte der gegenivarti⸗
en gzrtethischen zerise: Die „Tiucs“ hat neutich er—
vähitt, daß zurzein ver vorjahrigen Baliantelze der lei—
ende WMnister einer der Ententenchte der griechtshen
Regierung, wenn sie sich ruhig verhielte, die Einverzeib—
ing zXretas aufs vestimmteste zugefagt habe. Ich tkann
Ihnnen diejse weiticilungen ergünzen. Jene Macht war
rrankreich, und der leitende Attnister Cientenceau. zroneg
Beorg, der sert Ansang Ottober 1908 in Ropenagen sich
zufgehalten hatte, war von dort nach Paris gegangen
ind empfing von Clemenceau die bundige Zusage der
aligen Einverleibung Kretas. Ich moche aber aus
rüchlich betonen, daß alee Griechen, den Rönig iunbegrif⸗
en, von dem guten Willen Clemenceaus, der ein aͤlnter
ind aufricht ger Philherlene ist, durchaus überzeugt tind.
Llemenceaus Einsiuß konnte sich nicht durchseben.
* Typaldos stellte Enthülfungen über den
Lussstand in Aussicht. Tie Regierung will nur die
enigen COfftz ere verurteilen, die an demu Seegefecht seil—
lenonmmen haben. Die Mannschasten auf den RKriegs⸗
chissen halten jest zu den höheren Offineren
Wicaranang
* Nach e ner Resdun' des erichterssatsers der „Sun“
'aben die Ruvotutienäre n dera'a ' die Truppen
es Prasidenten in einem hestiden Hoefechzt, bei welchem
uf beiden Zeiten eine eine dämbpeer aefallen sind, ga e—
chlagen und sich dadurch den Wea zur Hauptsiadt
retgemocet
            
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