Full text : Dudweiler Zeitung (22.1909)

Lokales.
Se Die Witterung im November dürfte sich, wenn
nan noch dem mit diecht etwas aus der WMode gelom—
menen 100jährigen Kalender Glauben schenlken will, in
den ersten drei Tagen kalt, dann regnerisch, vom 6. bis
3. aber schön erweisen. In der Zeit vom 9. bis 12. No—
zember hätte man mit dtiederschlagen, während der Tage
dom 15. bis 18. mit Schnee zu rechnen. Dann soll big
u Ende des Monats Regen mit Frost abwechseln. Der
heteoroioge Bruno Bürgel, der in die Fußstapen Rud.
zalbs geireten ist, prophezert für die ersten November
age Sturm und Regen, für die Zett vom 5. bis 11
Lovember aber kalte, klare Witerung. Vom 14. Novem.
»er ab soll es dann wieder wärmer und stellenweise sehr
windig werden, während im Gebirge die ersten
Schneefälle eintreten. In der Zeit vom 17. bis 22. No—⸗
vember darf man auf schöne, hare, wenn auch ziemlich
lalte Tage rechnen, dann aber macht sich ein Wechsel in
der Witterung geltend. Es wird trübe und windig und
zahlreiche Schneerälle erfolgen, die bis zum Schlusse des
Monats fortdauern. Den 13. November bezeichnet Bür
gel als einen tritischen Terimin von nur geringer Bedeut
ung. im 27. des Wonats aber, au welchem eine Mond—
ansternis stattjindet, erblickt er einen kritischen Tag von
hoherer Bedentung.
Civilstand der Burgermeistecet Dudweiler vom 11. bis
10. Ottober 1900. Geburten, Nitolaus S. v. Rik.
Lempf, Bgm., Kari S. v. Hrch. Poller 7. Bgm., Frauziska
t. v. August Gehri Handelsgärtner, Alma Kath. SElise T.
„. Friedrich Haak, Bam. H, Sofie T. v. Heinrich Hüther,
Bgw., Maria Anna T. v. Jak. Schwarz, Bam., Rosa Kath.
—A
Albert 2. Bgm., Wilhelmine Henriet'ie, T. v. Friedrich Lorenz
* Bgm., Maria Kath. T. v. Sg. Junker, Bgm., Berta T.
Jak. Wagner 13. Bgm. J., Friedrich Jal. S. v. Ludwig
rdang 2a Bgm. H., Hermann S. v. Valentin Groß, Maschinist
F., Aug. Hermann S. v. Jak. Schon 3. ps. Bgm., Maria
T. v. Nik. Dounate 2. Muschinenw. Josef S. v. Joh. Andreas
ggm. F. Nikol. S. v. Peter Meier 3. Bam., Walter Peter
S. v. Paul Schlag Milchhdändler, Karoline T. v. Nilolaus
Pafftath, Maschinist, Luise T. v. Anton Lisch, Wirt, H.,
Bernhatd Johann S. v. Bernhard Wunn, Bzm, Katharina
T. v. Ludwig Schunk, Hilfsstationsschaffner, Primsweiler,
Zath. T. v. Jakr. Damm, Tagl. H, Walier Karl Wilhelm,
5. v. Valter Hautke, Bgm., Adolf Theobdor S. v. Adolf
Rein, Wagennotieter, Karl Peter S, v, Baptift Fuhr, Wirt.
detraten. Heinrich Jost, Maschinist mit Maria Wagner,
F. Ludwig Juns, Lehrer, Spittel mit Clisabetha Merziger,
F. Jak. Becker 3. mit Kath. Hausen, Hreh. Schultheis, Pol.
Sergt. mit Kaih. Glößner, Heintich Neu, Rangierer mit
Narg. Schreiner. Sterbefälle. Chrisftian Kuhn,
daufmann, 18 J. a. Ludw. Hritz, 3. J. a. F, Emil Albert
bJ. a. Henriette Schneider gib. Kraämer, 42 J. a. H.,
Nathilde Minke, 1 J. a.
Menschenfrefsserei der Makas in Kamerun. Die Nach⸗
tichten über die barbarischen Bräuche der Nakastäͤmmen im
Adöftlichen Kamerun ersahren durch einen Bericht des Haupt⸗
neuns Dominik über die Stdmaka⸗-Expedition eine interessante
brgänzung. Dominik schreibt: „Die Patrouille des farbdi⸗
zen Feldwebels Blacki brachte die Meidung, daß von ihr der
haͤupiling Menepepiti erschossen worden sei, der als die Seele
»es Widerstandes dezeichnet wurde. Menepepiti war mit
inem enropäischen Havelock begleitet, auch hatten sich ver⸗
chiedene, zweifellos einem Europäer gehörende Sachen bei
hm gefnunden. Die gefangenen Weiber sagten aus, daß
Renepepitli der Mörder des Kaufmaunns Hinrichfen von der
hamburg⸗ Afrika⸗Gesellschaft sowie seigner 62 Arbteier und
händler aus Janude und Baue sei. Der Albteilung des
dentnants v. Sommerfeld lief bei Menepepitis Dorf ein
gannde⸗Weib zu. das mitangesehen hatte, wie Hinrichten von
Menepepiti in einer Hutte, wo er seine Waren niedecgelegt
zatte, mit einem Haumesser niedergeschlagen worden war.
Daun harte man ihn zerstückelt und die einzelnen Teile au
ie umwohnenden Häuptlinge mit der Auffordertung geschickt,
die Leute des Europaere, die in den Dörfern säßen oder
Bummi schnitten, zu fangen und zu schlachten. Rur drei
Jaunde Weiber blieben am Leben. Hinrichsen und alle seine
rdeute wurden in Menepepetis Dorf gefressen, die Köpfe wur-)en
 in ein Haus gebracht und die Weiber gezwuxngen, nachte
un dieser Hutte zu schlafen, damit sie ihre Angehörigen ver⸗
Jäßen.“ An einer anderen Stelle des Dominilschen Berichts
zeißt es! „Auf der Talfahrt hat Siabsarzt Geisler am
zongeMapfok, wo er auf verlassene Malager stieß, mehrfach
risches Menschenfleisch in den zurückgelassenen Töpfen festge⸗
dellt. Det Jaundeträger⸗Vormann Ndumu wurde von dem
Betelles erschossen unb sorgfältig begraben. Das Grab
vurde mit Zweigen bedeckt und durch gefällte Baumstamme
jeschützt; Lrotzdem war das Grab am Tage nachher aufge—⸗
issen und die Leiche an Ort und Stelle zersückelt, in Körbe
jerpackt und in der Nähe in Waldlagern verzehrt worden.
hei der sorgfältigen Nachsuche überraschte die Patrouille
Blackt drei Männer und ein Weib von den Lrichenfressern;
zas Weib schilderte den Vorgang in allen Einzelheiten und
eigte frisch getrocknetes Fleisch von der Leichen“
Aus Rab und Zern.
Eulzbach, 27. Olt. Das Winter'sche Haus am Ham⸗
mersberg, das jahrelang eine Neugterde für das Dorf und
ine Gefahr für die auf dem ungenügend abgeschlossenen
Terram des bausälligen Gemfäuers tummelnde Jugend vedeutete,
st jert, nachdem ein Knabe lebensgefährliche Verletzungen
urch einen absirzenden Stein eilitten hatte, eudlich abge⸗
ragen worden. (Gerade, wie in früheren Zeiten: Wernn das
dind in den Biuunen gefallen, wird er erft zugedeckt. Red.)
Neusalz, 27. Oti. Ale in letzter Racht der Lehrer
zZörner auf dem Nachbauseweg mit zwei iungen Maurern

ulammentraf, die ibn beleidiaten, zog er elxen Revolver
ind gab zwei Schüsse ab. Einer der beiden Mäuner brach
ou einer Kugel getroffen, sofort zusammen. Der andere
rhielt eiven Schuß in die Linge, sein Leben ist gefährdet.
s* Köln, 28. Olt. Weitere Verschiebung der
Zergleichsfahrten) Haaptmann George vom
ruftschifferbataillon, der mit der Führung des 3. 2
»ährend der Lustschiffmanöver betraut war, zog sich durch
inen Sturz vom Pferde eine schwere Quetschung zu und
uß das Bett hüten. Angesichts des schlechten Wetiters ist
er Beginn der Manöver von neuem verschoben worden.
P. 3* ist heute morgen 11 Uhr aufgestiegen und nach
inigen gut gelungenen Mansvern über der Stadt nach
Leichlingen gefahren, wo er in der Halle der „Rhein.
Zestf. Luftschiffahrtsgesellschaft vorläufig untergebracht
»urde. „P. 1“ und „M. 20 unternahmen kburz nach 12
ihr auch einige Versuchssfahrten. Die geplanten Ver—
leichsfahrten sind wegen des gemeldeten Unfalles des
auptmanns Georges vorläufig verschoben worden.
eKõolu, 28. Oltt. (SchlsserVerkaufs.) Nach
mer Berliner Meldung sollen in nächster Zeit noch wei⸗
re königliche Schlösser im Rheinland von der Verwalt⸗
ug des Vermögens der Krone zunmn Verkanf gestellt
erden. Die Absicht, Stolzenfels zu verkaufen, scheint
orläufig aufgegeben worden zu sein. Dagegen wird jeszt
iederum das weltbekannte Kur⸗Kölnische Rololoschlöß⸗
en Brühl genannt, über das in Verkaufsverhandlungen
ngetreten werden soll. Wenn es wirklich zum Verkan
mmi, so werden die Stadt Köln, der Kreis und die
rovinz gewiß Anftrengungen machen, um das Schlöß—
en, das den Rheinländern, durch eine Fülle geschichtli—
er Erinnerungen bis in die neueste Zeit hinein, denkt—
»ürdig und teuer ist, zu erwerben. Es wäre lebhast zu
edauern, wenn die Verwaltung des Vermögens der Krone
ei derartigen Angeboten der Stadt. des Kreises oder
er Provinz durch siarres Festhalten an einem hohen
zreise den Ankauf unmöglich machen und das Schloß in
gend einen Privatbesitz übergehen lassen würde, wie es
idet beim Verkauf des Schlößchens in Freienwalde der
jall gewesen ist.
* Düsseldorf, 28. Ott. Cõdlicher Absturz.) In
er Bogenftraße stürzte ein 7 jähriges Kind, als es
ber das Treppengeländer ruischen wollte, in den Hof
ud, erlint derart schwere Verletzungen, daß es bald ver
arb.
* Düsseldorf, 28. Oltt. Guter Fang.) Die hie—
ge Kriminalpolizei verhaftete eine Verbrecherbande, die
ch hauptsächlich mit der Entwendung von Fahrrädern und
eren Veräußerung befaßte.
* M.⸗Gladbach, 28. Oltt. O nterschleife.) We—
zen Unterschlagung wurde der Kaufmann Albert Siecker
on hier verhaftet Von einer auswärtigen Firma war
im ein Kommissionslager eingeräumt worden. Er ver—
aufte dte Waren, führte das Geld aber nicht an die
jirma ab. Als er davon Wind bekam, daß ein Pifänd—
ingsversahren gegen ihn eingeleitet werden sollte, schlug
r die noch übrigen Waren in der Umgegend zu Schleu⸗
erpreisen los
* Mörs, 28. Ott. (ueberfahrenes Kindy
zestern nachmittag wurde hier der fünfjährige Sohn des
Achlossers Hergard von der Straßenbahn überfahren und
ofort gertötet.
*Muülheim a. d Ruhr, 28. Oltt. Gemütsmen—
chen.) Der Fall, daß sich kein einziger Wähler in allen
rei Abteil mngen bei einer Gemeinderatswahl einfand,
st von der benachbarten Gemeinde Raadt in der Bür.
ermeisterei Heißen zu verzeichnen. Es mußte daher ein
euer Wahltermin angefsetzt werden. Die Wahlen finden
iunmehr am 8. November statt.
Madrid, 29. Ott. Die Abgeorbneten
rhielten den Auftrag, ihre r e dagne
Memen zu verschieben und neine Anweisungen aben
Soziales.
Fürsorge für Alkoholkranke. Im Gebäude des
reußischen Abgeordnetenhauses hat eine Konferenz
ur Gründung und Förderung von Fürsorgestel!
en für Alkoholhtranke getagt. An der Spitze
ieser Bewegung stehen Senatspräsident v. Strauß
ind Geheimrat Möller Gielefeld). Referate hielten
IA. Rösder GBarmen) als Arzt, Stadtrat Merlens
Posen) als Verwalzungsbeamter, Fräulein Lo hmann
Bielefeld) als Frauenvertreterin, Pfarrer Burc.
ardt GBerlin) als Vertreter von Hilssvereinen. Nach
iner ausführlichen Diskussion wurden die vorgeschlagenen
eitsätze angenommen. Die Konferenz hatte etwa 300
eilnehmer.

Rechtkfertigung. Sie: „Aber Emil, ich wun—
ere mich sehr, daß Du immer nach der jungen Dame
ieben mir blicksi.“ — Er: „Du irrfst, liebe Ernestine, ich
ehe nur Dich an, aber auf Deiner Fettschminle rutschen
neine Blicke aus!“
das Schreckliechste der Schrecken.
Schrecklich ist ein Ungewitter,
Blißz und Donner, Sturm und Not!
Schrecklich ist ein Leichenbitter,
Schrecklich ist der dürre Tod!
Schrecklich ist die teure Butter,
Wenn sie ranzig ist dazn,
Schrecklich it die Schwiegermutter,
Wenn sie stött uns uvs're Ruh!
Schrecklich ift der Vegetarier,
Wenn er Lellerwust soupiert,
Schricklich ist der Hausagrarier,
Wenn er Miete einkassiern!
Schrecklich ist ein Katzenjammer
And cin leeres Porimonnaie!
Schrecklich in in Wüstenstrecken,
Der Hyänen wilder Ton,
Doch das Schrecklichste der Schrecken
Jit — des Nachbar«e Grammophon!

Telegramme.
Straßburg, 29. Okt. Prinz aud Prinzessin Heinrich
son Preußen find gestern in einem Freiballon aufgestiegen,
er von Professor Hergesell geleitet wurde. Die Fahrt ver⸗
ief alucklich. Der Bellon landete in Weilbach an der Bahn⸗
krecke Wurzburg⸗Heidelberg.
Mauchen, 28. Olt. Aus Anlaß seines 70iährigen
Jubilaums als Inhaber des 1. Feld⸗Artillerie Regiment stiftete
der Prinzregent 39 000 M. fur dieses Regiment.
Berlin, 28 Okt. Der Kalser wird wie vorlautet, au
14. November zu metzttägigem Jagdbesuch beim Farsten zu
Flürstenberg in Donauelchingen eintreffen.
Berlin, 29. Ott Eiule RNovelle zur Abänderung der
deuischen Urheberrechtsgesetze vom Jahre 1901 und 1807
fjür Werke der Lileratur, Tonkunft, der bildenden Künste
ind der Piorographie wird gegenwärtig im Reichsjustizrutt
 vorberertet, um die Voriage mit den neuen Bestim—
nlungen der Berner Uebereintunft vom vorigen Jahre in
·nlang zu bringen.
Wien, 29. Ott. Die Verhandlungen wegen der Ein—
fuührnug des internationalen Postgiroverkehrs zwischen Oe—
erreihh⸗Ungarn, Deutschand und der Schweiz haben zur
orlen Einigung über die allgemeinen Grundsätze dieses
Bienstzwerges geführt. Es vesteht die begrundete Aussicht,
daß der internationaie Posigirovertehr noch in der ersten
halte des Jahres 1910 in Wirksamkeit tritt
Paris, 29. Otuu. Der russische Finanzminister Keo—
owzew wird in Vladiwostok weitere Anweisungen
towarten, msoveondere daruber, ob er zur Konserenz und
tivaigen Fortsebsunug der Verhandlungen sich nach Totio
egeben soll. Das Gelinzen oder Mißlingen der Kotow—
ervschen Vission wäre, wie man in französischen Regie
ungskreisen annimmt, von großer Bedeumng für die in
Racconigingetrossenen Abmachungen. Rußland würde näm—
ich keinen Schrit aus dem Baltan unternehmen, bevor es
1un vollkommen sicher wäre, daß von Japan lkeine Ge—
aur drohe.
Paris, 29. Ott Der „Peat Parisien“ will aus an—
geblich guter Quelie erfahren haben, daß gegenwärtig
wischen Rußland und Japan Unterhandlungen wegen
eines weitgehenden Ablonimens schweben, das die Lage
n Ostasien in bedeutender Weise ändern könnte. Der er—
nordete Fürst Ito have sich hauptsächlich zu dem Zwecke
iach Charbin begeben, um die vorläusigen Grundlagen
ür das geplante Abkommen sestzustellen.
Rom, 29. Oklt. Der italsenische Lenkballon wird von
Vrazziano nach RNeapel über ührt.
RNom, 29. Olt. Der ‚Tribuna“ zufolge erhielt der
rzürst von Montenegro aus Racconigi ein von
dem Zaren und dem Konig von Italien gezeich,
netes Telegramm, worin beide Herrscher Montenegro der
esten Freundschaft Italiens und Rußland versichern.
Neapel, 29. Ott. Eine Abordnung französischer Ojfiziere
 stattete dem Grabe Viltor Emanuels 1. einen Be—
uch ab und legten einen Kranz nieder.
Madrid, 29. Oklt. Der Finanzminister wird im
Ninisterrat ein Dekret unterbreiten wegen der Bewillig
aung von 77 Millionen Pefetas für Kriegsausgaben.

New⸗ Yart, 29. Ott. Großes Aufsehen erregten Ent⸗
züllungen über eine außerordentliche Korruption im Zoll⸗
wenst. Jahrelang haben angeblich Bestechungen und Un—
erweruingen stattgefunden, fsowie Erpressungen an Im—
porteuren, an denen die meisten Zollbeamten beteiügt
ein sollen.
Inns4bruck, 28. Olt. Der nuuter dem Verdacht der
Sptonage as der tialienischen Grenze verhaltete österreichische
dauptmann Kupferschmied ist nach 10täziger Haft mangels
Beweise freigelassen worden.
London, 28. Olt. Zu der Straudung des Dampfers
destia wird noch gemeldet: Die Hestia lief Dienstag Nacht
lUhr an ber Staud Mana⸗Insel auf. Der Kapilän ließ
sofort Boote flott machen und setzte in eins vier schottsche
naben, die als Pafssagtere an Bord waren und ein Dutzend
Mannschaften. Das Boot schlug um und alle Insassen er⸗
ranken, außer 2 Mann. In ein anderes Boot sttieg der
dapilän mit dem Rest der Manschaft. Dieses Boot wird
hermißt. Die Hefkilia ist total wrack.
oekanntmachung.
Wegen dem Feiertag Allerheilingen wird der Wochen⸗
markt in der nächsten Woche auf den Dienstag verlegt.
Dudweiler den 28. ODutoder 1909.
Der Buͤrgermeister J o st.
Bekanntmachung.
Die Eixrquartierungsgelder können gegen Abgabe des
Quartierbilletts in der Zeit vom 2. bis 10. Nobember ds,
Is. auf der Gemeindekafse — Zmmer Nr. 4 — Vormittage
in Empfang genommen werden.
Ich mache darauf aufmerksam gaß diejenigen Quartier⸗
enischädigungs; Gelder die bis zum 10. Rovember ct, bei der
Zasse nicht abgehoben worden sind, der Gemeinde zufalen.
Dudweiler, den 22. Ott. 1909.
Der Bürgeimelster J o st.
Ddie Stätte der Cust wird zur 5tätte
—R
wenn das Husten, Räuspern, Nießen und Stöhnen im
Zouzertsaal und im Theater gar kein Exde nehmen
vill. Wer erkältet ist, der sollte darum immer Fays
ichte Sodener Mineral⸗Pastillen mitnehmen und re⸗
hrauchen, statt der Bonbons, die meist nur den Hals
reizen. Fays ächte Sodener heben jeden Reiz schnell
zuf, tun den Schleimhäuten wohl, wirken auch vor⸗
üglich auf die Magennerven, löͤsen und lassen keinen
datarrh aufkommen. Feys ächte Sodener sind für
donzert. und Theaterbesucher unentbehrlich. Man
janft sie für 85 Pfennig die Schachtel in allen Apo⸗
beden. Drogerien und Min⸗emaßerhandlungen.

— —

JdJd 6
—— — — 5 vVv
sh sesbsł bis in die kleinen und kleinsfen Orsschoflen des heiches gedrungen.
die SorgSame Hausfrou wird Sich freuen diese in ihren kigenschoften immer qleich
lesbende, zuverläss ige freundin quch uberol in der Sommerfrische zu finden. Man
estehe aber immer dquf Aussolqunq des Oriqinosfabrikases u. weise anderes tzurũck
            
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