Geeschztitia hat die Pforte bei den Mächten zneuern
z die baldige Löosung der Kietafrage im Sinne des
ben Standpunktes angeregt.
eipzig, 22, Ott. Der Gastwikischaftsbesitzer Schulz
eheute früh mu seinen 4 Kindern, 3 Märchen und1
»n im Alter von 2einhnlb bis 9 Jahrea tot in den
maufgefunden. Die Gashähne waren geöffnet, sodaß
»d durch Gagcvergiftung eingetreten ist. Am Abend
n Streit zwischen dem Ehepaar vorausgzegangen, in
derlauf Schulz seine Frau mit demgHammer bedroht
Die Frau war darauf bet Nachbarn über Nacht ge—
imvourg, 23. Olt. Hier wurde ein 33jähriger Kauf—⸗
und seine 283 Jahre alte Ehefrau verhaftet, in deren
ing siadistische Orgien gefeiert wurden, an deren auch
en im Alter von 13 Jahten teilgenommen haben. Es
ahlreiche Verhaflungen bevor von Personen der onge⸗
en ürtise Hamburge.
aris, 23. Oli. Eim Redalieur des Echo de Paris
bel der Durchfahrt des Zaren auf dem Babnhofe in
r eine Unterre?ung mit einer hohen Perfö-lich?eit, aus
hervorgeht, daß der Zarenbesuch eine große politische
ung habe. Es snll die Balkanfrage eingehend erößtert
Evangelischer Gottesdienst.
v„. Sonntag nach Trinitatis, den 24. Olt. 1909.
fur die deutschevangelsche Diaspora des Auslandes.
Dudweiler.
Ahr. Pfr. Trommershausen.
Uhr. Pfarrer Schmidt.
Uht. Chriftenlehre derselbe.
Herreu sohr⸗Jägersfreude.
Ahr. Pfarrer Uhrmacher
dhe. Christenlehre dreselbe
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Die fremde Frau
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Schauspiel in 4 Akten von Alex. Bisson
»onntag, den 24. Oktober Od, nachm. 4 Uhr
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zchaufpiel in 4 Akten von E. v. Wildenbruch.
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Berlin. — So sind wir also wieder mit—
ten drin in der Wintersaison, ohne daß wir
den Sommer mit all seiner strahlenden Wärme
auf die Tag für Tag unsere duftigen leichten
Toiletten warteten, so recht eigentlich genießen
tonnten. Es geht wie ein erleichtertes Auf⸗
atmen durch die Welt der Mode, daß wir nun
nicht mehr so abhängig von Wetterlaunen sind,
der Winter ist immerhin ein zuverlässigerer
Besell als der Sommer, er verspricht wenig⸗
stens nicht mehr wie er halten kann. Und
pendet er uns einmal etwas mehr Wärme,
als wir erwarten dürfen, so nehmen wir sie
dankbar hin und lüften nur ein wenig die
Pelzhülle, die der leichten Toilette als Ergän⸗
zung gegen die Unbilden der kalten Witterung
dient. Denn eine Dame, die nur einigerma⸗—⸗
zen den Modevorschriften folgt, trägt heutzu⸗
age kein schweres warmes Kleid mehr; das
bedeutet einen großen Fortschritt sowohl in
ünstlerischer wie hygienischer Beziehung.
Steif appretiertes Futter und eine Menge
»on Stahlstangen in den Taillen, dickes Zwi⸗
chenfutter und derbe Futterröcke, womöglich
nit Gazeeinlage im Rocksaum, verderben völlig
den Schnitt des Kleides, mag es auch nach
zem elegantesten Schnitt und im kostbarsten
Matexial hergestellt sein. Die Mode verlangt
in anschmiegendes Gewand, das in ästhetischer
Weise die Vorzüge der natürlichen Gestalt
zervorhebt. Das läßt sich nur mit einer sorg⸗
ältig ausprobierten Unterkleidung, bei der
lles Überflüsstge vermieden ist, und einem mög⸗
nichst futterlosen Obergewande erreichen.
Sine Kombination von Beinkleid und Hemd aus
Jig. 1. Süftpassenkleid mit
Knopfischmuck
Batist, darüber (oder auch wohl dar—
unter) das elegant geschnittene Korsett
mit gerader Front und langem Hüft—
eil, dann ein weich fallender seidener
Unterrock, dem wiederum die Untertaille
angearbeitet ist, das bildet die ganze
Anterkleidung der eleganten Frau.
Das heute stets im ganzen gearbei—
ete Kleid, gleichviel ob es Prinzeß
chnitt oder Empireform aufweist, ist
entweder einem zusammenhängenden
Futterkleide aufgebracht oder, wenn an⸗
zängig, ganz ungefüttert hergeftellt.
Charakteristisch am modernen Kleide ist
auch, daß es nahezu immer im Rücker
eschlossen wird. Für Gesellschafts und
yig.
ner Fileut m
Jammetkodpf.
halltoiletten sind ganz wunderhübsche Mo⸗
»elle zur Wahl gestellt. Sehr modern ist
mmer noch der angeschnittene Überärmel in
nger Form (s. Fig. 3), der der Schulter ihre
chlanke Linie wahrt. Hier sei gleich gesagt,
aß alle Versuche, den weiteren Ärmel zu lan⸗
ieren, vorläufig kläglich gescheitert sind an
em Widerstand des Publikums. Zielbe—
vußt treibt die Mode den drapierten Klei⸗
ern zu, die schon lange prophezeit waren,
iun treten sie in so verlockender Gestalt
uf mit den nur zart angedeuteten Falten
n den weichen Geweben, daß man iñ kur⸗
em keine ungebrochene Linie mehr wird
ehen wollen. Um die Taille zieht sich der
Stoff in leichter Drapierung bis zur Hüfte,
iese selbst straff umspannend, oder die
draperie beginnt erst unter den Knien,
ier den Rock scharf zusammenraffend in
dnoten und Schleifen. Auch der hübschen
Node der umgeschlungenen Echarpes mit
Irer ungezwungenen Faltengebung werden
ir im Salon und Ballsaal häufig begeg⸗
en. Selbst die leicht geraffte Schürzen⸗
anika tritt wieder auf; ein besonders
übsches Modell zeigt ste vorn ziemlich glatt,
m Rücken fest zusammengefaltet unter die
ier in Voluten ausladenden Bretellen der
uer drarierten Taille tretend. Die Schlep⸗
enbahnen fallen dazwischen eingereiht in
latten Linien nieder. Für die Jugend
ind runde Röcke auch im Salon gestattet.
Fisg. 38. Drapiertes Kleid aus
taubiglila Tuch mit gleichfar⸗
biger Kurbelstickerel.
diese werden meist einer schmalen Hüftpasse leicht angekraust und sind auf—
allend gerade und eng geschnitten.
Das großze Pariser Haus Paquin versucht Röcke von nur 1850 em Weite
u lancieren, so schlimm wird es hier nicht gleich werden, aber Röcke von
m Weite gehören nicht mehr zu den Seltenheiten. Das sind gute Aus—
ichten für das Aufarbeiten vorjähriger Toiletten. da man recht wohl die aus
dem Rock genommene Bahn zu einer neuen Taillengarnitur verwerten kann.
duch die Vorliebe für das Zusammenstellen von zwei verschiedenen Stoffarten
einer Farbe, oder zweier gut zusammenstimmender Farben einer Gewebeart
ist dem Aufarbeiten günstig.
Pelz wird auch mehr denn früher zu Verbrämungen als breite Streifen
mgebracht, manches Kostüm zeigt diefe Neuheit in besonders auffallender
Veise. Auch zu den schlichten Linien der Prinzeßroben stimmt folch ein
Pelzstreifen als Randabschluß wundervoll.
Und welche Pelzarten man bevorzugt? Wollte man fie aufzählen, so
vürde wohl kaum eines der Tiere fehlen, deren Felle geeignet erscheinen, uns
zu wärmen und zu schmücken. Zu den Niesenpelzmützen verwendet man
wieder all die rauhen Felle der Bären- und Fuchssarten, zu Mänteln und
Besatz die flachen, schmiegsamen Pelze, wie Nerz Seal, Breitschwanz und wie
ie alle mit Recht oder zu Unrecht heißen mögen. G. B.
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