A. E. V. D.
Am nächsten Sonntag, den 10. Okt. hält der
J T. V. D. auf den Kitten sein diesjähriges
d
zoglings⸗-Wettturnen
verbunden mit Riegenturnen der Aktiven
sowie Faust- u. Tam borinbalII⸗-Waot t-⸗
spiel ab.
VBrogramm:
Von 122.30 Uhr nachmittags ab Zöglingswettturnen bestehen
in Geräte- und volkstümlichem Turnen,
2. von 2.30- 3 Uhr Riegenturnen der Aktiven,
3. von 3 Uhr ab Faust- und Tamborin⸗Wettspiel gegen die Spiel⸗
abteilung des Turnvereins Sgarbrücken 48er
St. Johanner Turnerschaft, des Turnvereins
Sulzbach und Elversberg,
Preisverteilung um 6 Uhr,
Abmarsch mit Musik nach dem Vereinslokal zur gemütlichen
Zusammenkunft.
Die Bürgerschaft ist zu dieser Veranstaltung höflichst
ꝛingelader
Evangelischer
As 537 2 338
Abeler⸗Verein
Dudweiler.
*
—
8
5
—
—
Am Sonntag den 10. Oktobrr nachmittags um 4 Ub
in der Turnhalle zu Völklingen
Gruppenfest der Saargruppe
des evang. Bundes.
Zu dieser Feier laden wir unsere Mitglieder, insbeson
dere diejenigen, welche zahlende Mitglieder des Bundes sin
herzlich und dringend ein. Abfahrt kurz nach 2 Uhr.
Der Vorstand.
Wasenbrüler-ereid
Dudweiler.
n onnn
bei Kamerad Haller (Zur Post).
Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemach;
Diejenigen Reservisten die gesonnen sind bei uns einzutreten, könne
ihre Dässe mitbrindgen
Doar Vorstand.
— — — —
Pucung Achtung!
Am Sonntag, den 10. Oktobe
abends 8 Uhr hält der
—— Pfeifenklub Kronprinz
—
—— 9J— Wilhelm
im Stammlokale J. Krieger große
A 7 Y D Rekruten⸗
n —J — a
Abschieds⸗Ball
Am nächsten Sonntaq, morgens] b, wozu freundlichst einladet
10 Uhr der Vorstand.
Turnen d. Mannerriege MB. Nur neue Mitglieder kön
Um recht zahlr. Erscheinen wird 'en aufgenommen werden.
zoofon. Der Turnrat. Aufgepaßt!
— *Die Reservisten werden zum
alben Eintrittspreis aufgenommen
Ein braves fleißiges
— 2
Stundenmädchen
ür sofort gesucht.
Expedition sagt wo.
9 Schön möbl.
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hebenerwerb ge eehotert oemmielen
20 täglig Verdienst.
Arminius⸗Nersfand Bertiß 4 Eryed. saat wo
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Gefunden
In kam zurüdck — aber üallein; Angst und Besorg⸗
nis malten sich in ihren Zügen. Die Gäste umringten sie
pWo ist sie wo ist Helga?“ fragte man von allen Sei—
ten. — —
IIch weiß nicht — Leo — och! wollen Sie nicht hel⸗
fen, sie zu suchen? Ich kann sie nicht finden, niemand von
der Dienerschaft hat sie gesehen.“
53 „Num, Du hast noch keine Ursache, zu zittern,“ trö—
* stete Hugo von Berkow, aber sie lehnte sich an seine
Schulter und brach in krampfhaftes Schluchzen aus. „Sie
wird gleich hier in unserer Mitte sein, und Deine Furcht
belächeln.“ —
54. Mein, nein, ich fühle es, sie wird nicht kommen,“
klagte Irma schluchzend, sobald ich ihr Zimmer betrat,
beschlich mich eine namenlose Angst, so daß ich fast ohn⸗
mächtig wurde.“ F
ẽ*Seei still, Irma,“ gebot die Gräfin streng; sie hatte
z die Worte ihrer Tochter gehört und runzelte finster die
* Du bist zu sehr erreat und weißt nicht. was Du
aost.
Irma erschrak. Noch nie zuvor hatte sie die Mutter
so heftig erregt gesehen; sie wußte gar zu gut, daß sie
Helga haßte, und schaudernd wandte sie sich ab. Bald da—
rauf kehrte der Graf und Leo zurück. Der alte Herr war
wie umgewandelt. Wie ein gebrochener, alter Greis wankt⸗
er nach einer Stütze; das Verschwinden seiner Tochter
schien ihm den Todesstoß zu geben.“
Leo hingegen trat festen Schrittes der Gräfin entge⸗
gen. Vor seinem flammenden Blicd senkte sie die Augen
zu Boden.
„Wo ist sie, Frau Gräfin?“ rief er, daßz es laut durch
den Saal wiederhallte, „was haben Sie mit Helga ge—
macht?“ — *18
Qent i Cα ν — o fis tvJe— *
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G. V. D. Blutarmut, Engi. oren
Sonntag abend punkt 9 Uhr —— Husten, zur
räftigun wchälicher i
Generalversammluno sat, ret a
und — der empfehle eine Kur mit
Rekruten-Abschiedsfeier Lahusen's —8 Lebertrar
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NB. Versammlung ist unter allen Leicht zu nehmen und zu vertragen
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„Ja! ich bin fast Siniien vo gorn und Ver—
zweiflung,“ lautete die heftige Anopart. „Sagen Sie, wo
Sie das unschuldige Kind verborgen haben; Sie haßter
Helgal“ — —
„Leo,“ wandte jetzt Irma ein, „wie konnen Ste nur
Mama anklagen! Warum sollte sie sie verborgen halten?“
„Fragen Sie sie selbstl Fragen Sie doch, was Ihre
Schwester getan, um ven ihr gehaßt zu werden “
„Still,“ gebot Graf Dornholt, dann richtete er sick
mühsam empor, schaute sinster seine Gattin an, die zit⸗
ternd und leichenblaß in der entferntesten Ecke des Saales
Schutz gesucht hatte. Dann enthüllte er seinen Gästen das
Geheimnis über Helgas Geburt, und drüdte seinen tiefer
Schmerz über ihr plötzliches Verschwinden aus.
„Helga ist meine Schwester!“ jubelte Irma. »O, Mo
ma, wir müssen sie auffinden. Wenn Du weißt, wo si
ist, dann fage es uns!“ —
.Mein liebes Kind, glaubst Du, ich würde schwese
wenn ich ihren Ausenthalt wüßte?“ Doch Irm⸗
vor den finsteren Blicken der Mutter und wandte sich ad
„Sie hat's um meinetwillen getan; sie will nicht, daß
Helga meine Rechte schmälert,“ dachte sie bei sich se bf
und sie war fest entschlossen, von diesem Augentblice an
jede Bewegung der Mutter zu beobachten. —
Langfam und trostlos waren drei Tage vergangen.
Eine dumpfe Melancholie lagerte über allen Bewohner,
des Schlosses, die meisten Gäste hatten sich entfernt, nur
die wenigen, die für den Grafen und seine Tachter Teil⸗
nahme hatten, waren geblieben.
„Ich werde niemals wieder glücklich werden, wenn
Helga nicht gefunden wird,“ klagte Irma beständig. Mit
hohlen Augen und kleichen Wangen irrte sie im Schlosse
einher, daß ihr Anblid der Gräfin durchs Herz ging.
„Du bist töricht, sie zu beklagen,“ raunte sie ihr zu,
so oft sie mit der Tochter allein war „Du kannst sie
nicht lieben — sie wollte Dich um Deine Rechte berauben.“
„Ich wollte lieber olles verlieren ass Helqga“ nversek
⸗ MAsitchrzon
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Fart mit den teuren Zündhölzrchen!
Unser „ElekttinFeuerzeng ersent dieicsben vollsandig!
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Marcus nammesfahr sizro Ward⸗dolingen
späten Abend durchstreifte er Wald und Flur, in der Hoff⸗
nung, eine Spur von der Vermißten zu finden. Der alte
Graf schloß sich in seinem Arbeitszimmer ein; niemand
durfte zu ihm kommen. Selbst die Dienerschaft schlich so
geräuschlos einher, als habe der Todesengel seine schwar
zen Fittiche über das Schloß gesentt. Nur Irma ging
ruhelos auf und ab; sie durchsuchte jeden Winkel in der
Hoffnung, ihre Schwester zu finden.
Dabei beobachtete sie jede Bewegung der Mutter; doch
sie merlte nichts. Stand die Gräfin mit Helgas Wer—
schwinden in Verbindung, so mußte sie dieses Geheimnia
gut zu verbergen wissen.
In der Nacht, als alle Bewohner des Schlosses zur
Ruhe gegangen waren, hörte Irma draußen im Korridor
leise Schritte. Zuerst glaubte sie an eine Sinnestäuschung,
sie mußte geträumt haben, doch plötzlich sprang sie von
ihrem Lager auf und hüllte sich in einen langen, warmen
Mantel.
Vorsichtig öffnete sie die Tür. Sie hatte gerade noch
Zeit, eine Gestalt — die sie leider nur zu gut erkannte
— in Helgas Zimmer verschwinden zu sehen.
Es dunkelte vor ihren Augen, doch bald ermannte sie
sich und folgte in geringer Entfernung. Die Tür stand halb
geöffnet; alles war still In der Mitte des Zimmers stand
die Gräfin mit einem Licht in der Hand. Unheimlich
und finster blickten ihre Augen, als sie sich jetzt langsaw
der gegenüber liegenden Wand näherte. Leise berührte sie
mit dem Finger einen unscheinbar dunkeln Punkt; es war
ein Knopf, und durch diesen sanften Drud verschob sich
geräuschlos die halbe Rückwand des Gemaches. Man konnte
in einen dunkeln Raum zwischen zwei Mauern treten, doch
—
Gräfin mit dem LOichte war verschwunden.
Irmas Herz drohte zu zerspringen, alles Blut erstarrt⸗
in ihren Adern. Schnell schlüpfte sie hinter eine Portiere,
laum fähig zu atmen und wartete dort in der Dunkelbe:t
Winen Blick von der Wand oewondot binter dor inre