Im Jahre 1800 faßte er den Entschluß, seine theologische
Laufbahn aufzugeben und Medizin zu studieren.
Il. F. Schmid stellte ihm in dankbarer Anerkennung seiner
erzieherischen Erfolge die Mittel dazu zur Verfügung.
Christian Röchling begab sich nach Jena, um dort bei dem
berühmten Professor Hufeland seine medizinischen Studien
Dr. Christian Röchling
1779— 1855
aufzunehmen, die er dann im {folgenden Jahre in Wien
fortsetzte. Er gedachte, sich in Würzburg, wo er sich im
Jahre 1803 aufhielt und zum Doktor promovierte, als Arzt
niederzulassen. Aber die Bitte seiner Angehörigen, die
ihm in Saarbrücken eine einträgliche Praxis in Aussicht
stellten, bewogen ihn schließlich dazu, im Jahre 1803 sich
in seiner Heimatstadt festzusetzen, wo er von da an über
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