Hatte auch die Rheinschanze als Speditions- und
Stapelplatz immer größere Bedeutung gewonnen und der
Güterverkehr ständig zugenommen, besonders seitdem der
Winterhafen ausgebaut war, so war doch die Ansiedelung
selbst noch recht klein und unansehnlich geblieben, Wie
es im Jahre 1835 dort aussah, schildert uns ein Reisebericht
des Pfarrers Schiller: „Es war am Reformations-Inner-Ansicht
der Rheinschanze
im Jahre 1834
tage des Jahres 1835, daß ich zum ersten Male des Rheines
ansichtig wurde, Als ich die damalige Schiffbrücke hinter
mir hatte, befand ich mich in der sog. Rheinschanze, wo
heute die Handelsstadt Ludwigshafen steht. Aber welch
unerwarteter Anblick bot sich mir da? Ist das die gepriesene
Pfalz am Rhein? mußte ich mich unwillkürlich
[ragen. Das Wirtshaus zum Anker stand mutterseelenallein
in einer baumlosen Umgebung. Wir fuhren rasch
weiter auf der Straße nach Speyer.‘ In diesem Bericht
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