Erzeugnissen, besonders in schmiedeeisernen Röhren und
Spezialmaterial, zu stützen, wurde von den Gesellschaftern
beschlossen, die Leipziger Niederlassung auf eine erweiterte
Grundlage zu stellen. Die Geschäftsleitung wurde
aus diesem Anlaß Direktor Kuno Nagel übertragen, der
vorher 10 Jahre in Ludwigshafen und über 7 Jahre bei der
Firma Theodor Wendt in Hamburg tätig gewesen war. Im
Jahre 1928 trat Curt Freiherr von Salmuth, zugleich
Geschäftsführer von Gebr. Röchling G, m. b. H., Kohle, in
Hamburg, in die Direktion der Firma ein.
Nachdem die veränderte Organisation des Geschäfts
den neuzeitlichen Verhältnissen angepaßt war, machte die
Entwicklung in Leipzig gute Fortschritte und entspricht
auch den vertragsgemäß gestellten Erwartungen bei Umsätzen
von ca. 16 Millionen Mark im Jahre 1927 und ca.
17 Millionen Mark im Jahre 1928. Das Leipziger Unternehmen
ist im Absatz von Formeisen, Stabeisen, gußeisernen
Röhren und auch Spezialmaterial in Sachsen und
darüber hinaus im mitteldeutschen Bezirk führend geworden.
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