nachdem der Mitinhaber Durst gestorben war, ebenfalls
in den Besitz der Firma Röchling gelangte.
Bei der Ausdehnung, die das Geschäft nahm, reichten
mit der Zeit die Büroräumlichkeiten in der Hansastraße
nicht mehr aus, außerdem erschien es zweckmäßig, das
Büro in die innere Stadt zu verlegen, um dadurch eine
bessere Verbindung mit der Stadtkundschaft, den Behörden
und Banken zu erlangen. Man mietete deshalb als
Eingang zum Lager Hansaftraße München
Bürogebäude im Jahre 1917 das Haus Karolinenplatz 5a
(Baron von Freyberg’sches Palais), Die fortschreitende
Entwicklung der Münchener Niederlassung brachte es jedoch
mit sich, daß auch diese Büroräumlichkeiten auf die
Dauer nicht mehr ausreichten, Da zudem auch mit dem
Ablauf des Mietvertrages gerechnet werden mußte, wurde
im Jahre 1920 das gleichfalls am Karolinenplatz nebenan
gelegene stattliche Palais des bayerischen Prinzen Georg
erworben. Weil aber wegen der bestehenden Bezussschwie-4,