Emil Wolgensinger, der bereits 1874 in das
Geschäft eingetreten war, wurde 1908 Einzelprokurist und
gehörte bei der im November 1917 erfolgten Umwandlung
der Firma Gebr, Röchling in die Kollektivgesellschaft
Röchling & Co. in Basel und Vevey neben Otto Röchling
und Adolf Maßmünster zu den unbeschränkt haftenden
Teilhabern. Als am 1, Januar 1920 die Kollektivgesellschaft
in eine Aktien-Gesellschaft umgeändert wurde, war
Emil Wolgensinger Mitglied des Verwaltungsrates, an
dessen Spitze der vom König von Preußen zum Kommerzienrat
ernannte Otto Röchling stand und dem als
Delegierter des Verwaltungsrats noch dessen Neffe
Alexander Röchling zugeteilt war. Zu Direktoren
wurden ernannt Karl Fuhrer und Emil Carle. Wolgensinger
starb im Jahre 1922,
Adolf Maßmünster wurde schon als Lehrling
im Jahre 1865 in das Geschäft aufgenommen, in dem er
sich allmählich emporarbeitete, so daß er 1896 Kollektivprokura
und 10 Jahre später Einzelprokura erhielt, Im
Jahre 1919 zog er sich in den Ruhestand zurück, nachdem
er 54 Jahre lang der Firma gedient hatte.
Karl Fuhrer war zuerst in unserem Ludwigshafener
Hause, wo er im August 1890 als Lehrling eingetreten
ist. Im November 1896 kam er nach Basel, erhielt
dort 10 Jahre später Kollektivprokura und wurde 1920
zum Direktor ernannt. In dieser Stellung ist er heute noch
mit großer Umsicht tätig,
Emil Carle war seit 1894 bei der Firma, seit 1906
Prokurist und wurde 1920 zum Direktor ernannt, Am
1. Januar 1928 ging er in den Ruhestand über. An seiner
Stelle wurde Otto Hahne Direktor. Emanuel
Haefelfinger erhielt im Jahre 1921 Kollektivprokura.
Während des Krieges von 1916 ab mußte sich auch in
der Schweiz der freie Handel eine starke Einschränkung
gefallen lassen durch die vom Schweizer Bundesrat ge-7
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