Gebr. Röchling A.-G. Basel.
Da der Handel mit der Schweiz immer beträchtlicher
wurde, schritt man am 31, Oktober 1863 zur Errichtung
einer Zweigniederlassung in Basel.
Man richtete sich zunächst in einem gemieteten Büro
im Hause Margaretenstraße 13 ein, wo auch ein Magazin
sich befand. Das Gelände ist später beim Umbau des
Zentralbahnhofes dem Bahnkörper einverleibt worden und
die Gebäulichkeiten wurden niedergelegt. Im Magazin
lagerten zu jener Zeit fabriziertes Eisen und Bleche, Zinkbleche,
Weißbleche, Gußröhren, Blei und Zinn, die in den
folgenden Jahren noch ergänzt wurden durch schmiedeeiserne
Röhren, gußeiserne Öfen, Stahl und Sensen. Der
Vertrieb von Weißblech, Öfen, Sensen und Zinn wurde nach
und nach wieder aufgegeben, da er sich nicht lohnte.
Büro und Lager sind im Laufe der Jahre mehrmals
verlegt worden. Im Jahre 1866 fand der Umzug von der
Margaretenstraße in die Heumattstraße 8 statt und gleichzeitig
wurde ein eigenes Magazin auf gemietetem Lagerplatz
an der Hochstraße erstellt. Drei Jahre später wurde
ein Kohlenlager auf einem am Rhein-Rhone-Kanal in Hüningen
gemieteten Platz errichtet und an der Margaretenstraße
ein Gelände angekauft, auf dem ein Wohnhaus (Nr.21)
mit Büroräumen im Erdgeschoß und ein Magazin erbaut
wurden, Daran anstoßend erwarb man im Jahre 1884 ein
weiteres Stück Land, das in direkter Verbindung mit den
Lagerplätzen der Zentralbahn stand, zu der eine Gleisanlage
gelegt wurde, Auf diesem Platz wurde ein neues Bürogebäude
errichtet. Außerdem mietete man angrenzend an
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