und Siederöhren erstellt worden war, wurde 10 Jahre
später durch Zukauf von 10 000 qm eine Vergrößerung vorgenommen,
so daß der Platz jetzt insgesamt 25000 qm
Flächenraum hat. Daher war es möglich, im Jahre 1927
auch die Eisenabteilung dorthin zu verlegen, die 45 Jahre
lang am Zollhafen ihren Lagerplatz gehabt hatte,
In dieser Zeit wurden auch wieder neue Zweigniederlassungen
gegründet und zwar
im Jahre 1913 in Hamburg unter der Firma
Theodor Wendt G.m.b.H., bei der schon seit 1908 eine
stille Beteiligung stattgefunden hatte,
im Jahre 1923 in Leipzig, veranlaßt durch die Beteiligung
des Röchling-Konzerns an der Maximilianshütte
bei Regensburg,
und im Jahre 1924 in Stuttgart, um von dort aus
die Geschäfte in Württemberg nachhaltiger betreiben zu
können. Zur Leitung dieser neuen Filiale siedelte Prokurist
Carl Ziefle von Ludwigshafen nach Stuttgart
über, Während die anderen Zweigniederlassungen im
Laufe der Zeit selbständig geworden sind, steht die Stuttsarter
Filiale noch im Zusammenhang mit dem Ludwigshafener
Mutterhaus.
Infolge der zwischen den Röchlingschen Eisen- und
Stahlwerken in Völklingen und den Buderusschen Eisenwerken
in Wetzlar eingegangenen Verbindung zur Errichtung
eines gemeinsamen Edelstahlwerkes in Wetzlar
ergab sich im Jahre 1920 die organisatorische Notwendigkeit,
die Elektrostahl-Abteilung aus dem Verbande der
Handelshäuser von Gebr. Röchling herauszunehmen und
eine eigene Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung
aus dieser Abteilung zu schaffen. Zunächst wurde dafür
noch Ludwigshafen als Hauptsitz beibehalten, bis im Jahre
1927 die Geschäftsstelle endgültig nach Wetzlar verlegt
wurde.
Innerhalb des Personals wurden, soweit nicht schon
erwähnt. noch folsende Änderungen vorsenommen: Kol-7