sich bald heraus, daß es für die Abwicklung der Geschäfte
eine wesentliche Erleichterung bedeuten würde, wenn der
Kohlenlagerbetrieb ganz in Ludwigshafen konzentriert
würde, Man verkaufte daher im Jahre 1897 das Lager in
Mannheim und vergrößerte dafür das in Ludwigshafen um
5000 qm, die mit den neuesten Einrichtungen ausgebaut
wurden.
Schleppkahn „Gebr. Röchling‘
je: der Einfahrt in den Luitpoldhafen
Der Kohlen- und Koksumsatz hatte sich namentlich in
den 90er Jahren bedeutend gesteigert, Der Umsatz im
Ludwigshafener Haus betrug im Jahre 1896: 120 843
Tonnen Kohlen und Koks im Werte von 1759000 Mark.
Das Ruhrkohlengeschäft stand 23 Jahre lang unter der
ausgezeichneten Leitung von Wilhelm Rosendahl,
der im Jahre 1893 von Fritz Steyer abgelöst wurde.
Jedoch dieser Geschäftszweig mußte aufgegeben werden,
als im Jahre 1904 die Rheinische Kohlenhandel- und
Reedereigesellschaft in Mülheim a. d. Ruhr gegründet
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