haber des Saarbrücker Stammhauses C, Schmidtborn & Co.
geworden, dessen Firma nunmehr in C, Schmidtborn und
Gebrüder Röchling umgeändert wurde, Auf den gleichen
Tag trat Karl Röchling auch als Teilhaber in das Ludwigshafener
Haus ein, das von da an die Firma C, Schmidtborn
& Co. führte.
Der neue Gesellschaftsvertrag vom 31. Dezember 1855
wurde abgeschlossen zwischen C, Schmidtborn, Theodor
Röchling, Karl Röchling in Saarbrücken und Ernst Röchling
und Engelbert Klingenburg in Ludwigshafen. Es heißt
darin: „Die Firma C. Schmidtborn und Herr Engelbert
Klingenburg assoziieren sich unter der Firma Schmidtborn
und Co. zum Betrieb eines Kohlen- und Coks-Handels en
gros verbunden mit Eisen und anderen Geschäften, welche
die Betheiligten später zu ergreifen für gut befinden werden.‘
Das Gesellschaftskapital wurde auf 150 000 Gulden
erhöht, wovon */, der Firma C. Schmidtborn und *!/; Engelbert
Klingenburg gutgeschrieben wurden. In dem gleichen
Verhältnis sollte auch der Gewinn verteilt werden. In
diesem Vertrage wurde also der Handel auch auf Eisen
und „andere Geschäfte‘ ausgedehnt.
Man hatte damals bereits mit einem Geschäfte begonnen,
das über den üblichen Rahmen eines Handelshauses
hinausging. Es waren nämlich im Laufe des Jahres
1855 auf dem damaligen Hemshofe in der Nähe des Winterhafens
10 Koksöfen erstellt worden. Man ging also
daran, den Koks in eigenem Betriebe zu erzeugen. Schon
zuvor hatte die Saarbrücker Firma sich mit dem Gedanken
der eigenen Kokserzeugung befaßt und hatte zu
diesem Zweck im Jahre 1852 sich an der Koksofenanlage
Altenwald beteiligt, die damals der Firma Haldy und Co,
gehörte und später in den Besitz der Firma Gebr, Röchling
überging, ferner hatte man die Koksofenanlage Forbach
von der französischen Ostbahn erworben. Nun
sollte im Zusammenhang mit dem Ludwigshafener Hause
ein neuer Versuch gemacht werden. Das Ergebnis war
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