18. Vogellied
Mässig. „J= 72
= ES
Die Hm - sel dicht am Mor - gen A ib-rem grü-nen
Baus; Ihr Berr lässt sie ver - sor - gen, Er wart’ ibr fleis-sig auf.
a]
Er laßt ihr täglich bringen
Den Trank und frische Speis,
Sie darf nix tun als singen
Zu Gott Lob, Ehr und Preis.
Das Lerchlein in den Lüften schwebt
Und singt den PDimmel an,
Vom grünen feld sie sich ernährt
Und tröst den Hckersmann.
Gar hoch tät sie sich schwenken,
Daß man’s kaum seben mag,
Im Zirk herum tut singen,
Lobt Gott den ganzen Tag.
Die Grasmuck aus der Wase ziert
Das schöne Vogelgesang,
Wenn die Nachtigall ihr Stimm verliert,
Bingt sie hinaus noch lang.
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