Full text : Band 3 (3)

Sankt Lukas die Ochsen tut schlachten,
Obn einzig Bedenken und Achten.
Im himmlischen Keller
Der Wein kost kein Peller.
Die Engelein selbst backen das Brot.

Rein Krankbeit bei uns grassiert,
Der himmlische Doktor kuriert.
Kein Medikus auf Erden
Gefunden kann werden
Den himmlischen Herzten so gleich.

Willet Hepfel, willst Birnen, willst Trauben?
Zum Essen wir alles erlauben.
Von Feigen, Limonen,
DPomeranzen, Zitronen,
Die Engel selbst bringen herbei.

Caecilia mit ihren Verwandten,
Die prächtigen Musikanten.
Tausend Jungfrauen
Zu tanzen sich trauen,
Sankt Ursula selbst dazu lacht.

Will einer die Jagd uns ankünden,
Den Jägersmann werden wir finden.
Sankt Dubert zu sagen,
Begibt sich aufs Jagen,
Zu schießen auf hbimmlischer Deid;

Von Rehböcken, PDasen, Fasanen
Zu Jagen, kein Wildpret verschonen.
Die schönsten Rebhübner
Und was wir nur wollen
In die Küche selbst springen hinein.

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