Das „Bildstöckel‘“ in Schwangerbach steht am Rand der Straße von
Lemberg nach Bitsch und trägt die Inschrift:
163?
Dem Verstorben - BD. Hdam - Greiner - von Momer
ist - hie - un-schultig - umb sein - Leben - comen
Gott - sey - seiner - Selen - getig.
Die Worte reiben sich von oben nach unten, einzeln untereinander
stehend. Pier soll ein Adam Greiner aus Mombronn auf dem Ochsenbandel
durch Raubmord ums Leben gekommen sein.
5. 178. — Miesweiler (Kr. Saargemünd). Türinschrift. Genau
die gleiche Inschrift ist im nahen Rahlingen (Kr. Saargemünd) anzutreffen,
das noch manche schöne alte Tür mit Inschrift aufweisen kann.
In Egelsbardt bei Bitsch lautet die Türinschrift des Pauses Peim:
DISES . BHUS - STEHET . IN - GOTTES . BANT
GOTT - BEHIEET - E€$ - VOR - FEIR - VNT -. BRANNT
1738
5. 182. — Mustweiler (Kr. Saargemünd). Blick auf die Kirche.
S. 183. — Vignette. Blumenmotiv in einem reich eingelegten
altlothringischen Buffet im Besitz von Pfarrer Dinck.
S. 184. — Barprich. (Kr. Chäteau-Salins).
S. 186. — Lotbringische Stube. Waren die Kinder der Wiege
entwachsen, dann kamen sie ins Rollbett — „Kittchen‘“, — das tagsüber
unter das Bett geschoben wurde. Unfolgsame Kinder kamen selbst am
Tag ins „„Kittchen‘, das dann samt ihnen unter das Bett geschoben wurde.
Bekannt ist der Name „Kittchen‘“ als Bezeichnung für Gefängnis nicht
nur im Saargemünder Land, sondern auch in Süddeutschland.
5. 190. — Hchen (Kr. Saargemünd). Das Baus mit der großen
Biebelseite im Vordergrund war früher eine Mühle. Es trägt auf der
Frontseite in gotischen Lettern die Inschrift:
Bott bewahr dies Haus
Auch alle die gehn ein und aus
Bans Zober mit Gott baut
mich -— Margareta sein ehlich
Bausfrau biw {ch
1619
Gott soll dies Haus bewahren
vor Feuersbrunst
und allen Gefahren. —
Die Bewohner auch zugleich
Das sie erlangen das Bi{mmelreich,
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