blast ein YJa-ger in sei - nem Dorn. Er treibt das
=
A a er
Kild wohl aus dem Korn.
Wohl außer dem Korn in’s Dohrne Holz
da begegnet ihm ein Jungfrau stolz.
WMohin Woher du Wildesthier
ich bin der Yager ich schieß dich hin.
Biet du’s der Jager schießt du mich hin,
die hohe Spring die weis ich wohl.
Die hohe Spring die duverezn weit,
dann weiß ich auch wie ich mich richten soll.
Ich werf dir ein schlopp in deinen Kopf,
jetzt bist du gefangen du armer Tropf.
Lch werft er schlopp in deinen Arm,
jetz bfat du gefangen daß es Gott erbarm.
Ich werfter schlopp in deinen Leib,
jetzt bist du gefangen du armes Weib.
Lch werfter schlopp in deinen Fuß,
jetz weißt du daB du Sterben muß.
5trerb ich heut bin Morgen Todt,
30 begrabt man mich drei Röslein roth.
Begrabt man mich in's Dohbreholz,
50 find mich ja kein Jager stolz.
Begrabt man mich auf die hobe Straß
so gehör ich all Fuhrmanns gesprach,
Begrabt man mich ins breite Feld,
50 bekommt der Herr kein Opfersgeld.
Begrabt man mich im grünen RKiee,
16 find mich ja kein Jager mehr.
Begrabt man mich im grünen Waid,
30 gehör ich all Vägelgesang.
Begrabt man mich auf die Kirchhofsthür,
30 kommt mein Schatz und bet für mir.
Es wachsen drei Lilier wohl auf mein Grab,
jetz kommt der Reiter und brich sie ab.
Ach Reiter Laß du’s die Liliger stehen
was bat mein Schatz dir Leids gethan.
Er steck afe wohl auf seinigem Hut,
darus macht er sich ein stolzen Muth.
Den ersten Strophen des Liedes begegnen wir auch im Kiederbeft
von franz Lang:
Der jager und Edelmans Töchterlein
. Es steht ein Bäußlefn an dem Rein 3. Mohl aus dem korn den grüne wald hinein
tarein da muß guth wohnen seyn. Da sprach der jager, und du bist mein
z, €s5 blaßt ein jager wohl in das horn, 4. Bist du es der jager so hibst und so fein
Sr blaßt das Wilber wohl aus dem korn Und ich bin dem Edelmann sein Töchterlein
3. Er nahm sie bey fhrer schnehkreidenweißen hand
und führt sie in das Kämmerlefn wo sie verlangt
5, Die zwey die liegen die liebe Lange nacht
bis daß der hällere Tag anblagt
7. Ach jager steh auf und du hast zeit
Die fögelein die peifen auf grüner heid
8. Bey peifen sie hien aber päufen sie her
von meinem schönen schätzelein da schefd ich nicht mehr.
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