Sin anderer Sänger, der aus Großtännchen stammende frübere
Organist Nic. Mouth (1860—1931) in Steinbiedersdorf (Kr. Bolchen) hat
das Lied von seinem Vater gelernt. Er sang es am 29. Februar 1931 vor;
Melodieaufnahme von HA. Wernert:
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as ein rech-ter KHKau-er wil! sein, Der muss es nicht
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mas -sen Des H- bends, wenn er
” muss sich nicht Ü - ber-7
heim soll gehn, Dass
er’s noch fin-det die Stras - sen.
Am Sonntag sauft er sich toll und voll
Am Montag steht ihm der Kopf nicht wohl.
Da wollt’ er eine kleine Weile schlafen,
Da kommt sein altes hudel tudel Weib, .
Und tut ihm die Ruh nicht lassen.
Geh heim du altes hudel ludel Weib
Zu deinen kleinen Kindern,
Kleine Kinder die hab {ich nicht gern
Das Weinglas {st es mein Morgenstern,
Es tut mir die Gurgel ablöschen,
Es machet mir alle meine Güter 80 klein,
Es leerer mein Beutel und Tasche,
Beutel und Tasche nicht allein,
Küh, Kälber, Bühner und Schwein
And audc) die Früchten in es den Feldren.
Ja wenn ich sie {n Scheuer rein hätt’,
50 tät ich sie machen Gelde.
Nr. 48. — Der Wilmen und der Esel. Am 10. Dezember 1930
pon dem Landwirt Chr. Bourrion, Wirmingen, auf die Walze gesungen
und von H. Wernert nachgeschrieben. Das Lied ist auch im Rheinland
festgestellt. Im Metzer Bezirksarchiv wird eine Variante aufbewahrt, die
Jacquemoth, Longeville, aus Mallingen bei Sierck vermittelte:
. Es war emol ä Winter kalt 2. Muärjens war ’ne groußE Not,
Millem fiehrt wol an de Wald, Willm sein Yäsel A dä war dout
Er tut den Jäsel beladen, Dä Wlillm fing an ze weinen.
Er lad doch vill zu hart, das tut dem Ach Gott, was hab ich jetzt, für meine
3Jäsel schaden. Frau und Kinder.
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