Bekannt ist sodann in ganz Lothringen das alte Gesellenlied „Es
wohnt sich ein Meister zu frankfurt an dem Rbeine‘“, das wir bier
wiedergeben, wie es Dapa Gerne am 24. Januar 1918 vorgesungen und
Ci. Weber nachnotiert hat. Die ihm unbekannte Sachsenhbausener Brücke
in Frankfurt wird bei ihm zu einem Weg über „Sachsen nach Saarbrücken‘.
Des Vortrag des Liedes war eigenartig: abwechselnd erzählend
(schnell) und singend (langsam, fast traurig). Huf meine frage, von wem
zer das Lied babe, konnte er nur sagen: „Es isch e alt Lied, e Gasselied,
das im Wirtshus g’sung wor isch. Das han mir Buwe mitenanner g’sung,
äner hat’s vum annere gelehrt. Hwer so Lieder hat mich min Mamme
nit gelehrt.“
Rasch gesprochen. 3
5
: wohnt sich ein Mei - ster zu frank-furt an dem
Rbei-n-. Der bat die Ge - sel- len von zween bis zu
wenn sTugend. ( = 56 )
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er - ste, der sprach: „Mir ist es gar nit
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wohl“. Der zweit, der war be - sof-fen und der
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dritt und der war voll, der dritt und der war voll
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Chr Gesellen es blefbet unter uns verschwiegen,
Air wollen dem Meister seine Arbeit lassen liegen,
Und wir wollen ein wenig spazieren gehn
Zum roten kühlen Wein, wo die schönen Mädchen seind.
Die schönen Mädchen seind.
Und als wir Gesellen auf die Berberg sind gekommen.
Da hat uns der Vater ganz freundlich aufgenommen:
Seid willkomm, seid willkomm, ihr Gesellen, -sellen mein,
Mas wollt {hr essen oder trinken, was wollt {hr für cin Wein?
Mas wollt ibr für ein Wein?
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