Des nachmittags wan ich Zum dans Sol gehn
da dantzen Sie alle So Schöhn
die birschtcher So fein die mechtcher So glein
ach könt beim aller Schön Schettgelein Sein
ach Bimel was bab ich gedabn
die H{iebe war Schuldich daran. »
des abens wan ich zum bet Sol gehn des morgens wan {ich zur Stath hinefn gehn
da find ich mein betchen allein da komt es mein Vatter und Mutter daher,
da leg ich mich drein das gotterbarm Sie komen es daber in gleider So Schön
ach bet {ch mein aller Schön Schetzel {m und ich mus es wohl untter den Zoldaten
ach bimel was hab ich gedabn [arm ach himel was hab ich gedahn [herom gehn,
die liebe war Schuldich daran. die Hebe war Schuldich daran.
Im Liederbeft von Madien und 3. P. Gaßmann dagegen lesen wir:
i. Soldatisches Leben ist ein harter Schluß 3. Des Hbens wenn ich es Schlafe wolt gehn
weil ich es mein Schätzel muß meiden Hnd ich es mein Bettchen allein
ich hab mich so treulich crgeben ich leg mich hinein das Gott sich erbarmt
wohl in das Sodadische Leben. und denke hatt ich es mein Schättzel {m Arm
o Bimmel was hab ich gethan > himmel...
die H{ebe war schuldie daran
2, Des Mittags wenn ichs zum Essen wolt 4. Des Nacht wohl ums die halbe Nacht
Find ich es mein Tischgen allein [schn als ichs wom Schlafe erwagt
{ch Esse mein Brod und Trinke mein Wein da greif ich bald bin und greife balt ber
ich denke wo wird es mein Schätzel wohl sein und wo ich hin greife war alles so leer
3 bimmel..... 3 himmel...
5. Des Morchgens wenn ich es wolt früh aufstehn
schau ich es den himmel wohl an
da hör ich die lörgen fFloriren
die Soltaten die mußen Maschiren
OD himmel wos hab ich getan
Joh. Keib, Altripp, singt nachstehendes Soldatenlied, das er von
Michael Klein (s. Bd. II, S. 400) gelernt hat; Th. Wolber hat es ihm am
26. Dezember 1930 nachgeschrieben :
Marschtemoe !=%ecrzt
geht dı
Marsch ins feld. Zu Kas-ser und zu
Lan - de Müs-sen wir Sol- da - ten ums Geld. Wenn
12.