Die letzten Strophen schildern die Verzweiflung des Sohnes und
die furchtbare Strafe, der er und seine Mutter verfallen :
Er war Bochzeiter, des Nachts wohl um die Mittere Nacht.
Wie er will schlafen gehen zu seiner Braute.
2.0.
Kommt ein großer schwarzer Mann,
Tut ihn schrecklich greifen an.
Tut ihn hinwerfen,
Denkts Euch an den großen Mord,
Den zu 6Gebenstein, wohl {in dem Wald,
Den Mord {br ban begangen. ’
© du verfluchtes Weib,
Zu was für e{n großes Leid
Hast mich geraten?
Vielleicht nach meinem End,
Vielleicht ewig in der Böllenglut,
Muß ich brennen ımd braten.
db
Die Mutter wird {n Olig gebrat
Der Sohn kommt auf das Rad
Beide müssen sie sterben.
Ach wär ich doch nur bereit,
Der gütige Gott mir verzeiht
Den Merd ich han begangen.
Bei frau Schwartz lautet der Schluß ihres nicht weniger als
26 Strophen umfassenden Liedes:
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Und als die Bochzeitleut
Da waren {n großer Freud,
Kommt bergegangen
Ein lang kohlschwarzer Mann.
Er sprach zum Bräutigam:
„Was tust du nicht anfangen >“
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Der ihm mit dem Finger draut,
Srsachrocken sein die Leut,
Drauf ist er verschwunden.
Läßt zurück ein Gestank,
Daß man möcht werden krank.
© schrechlich Wunder!
23.
And drauf die dritte Nacht,
Als er {m besten Schlaf
Bei seiner Fraue,
Da riß es {hn aus dem Bett,
Erschrecklich schlagen
Tät das die Nachbarn
Z4+
Die hörten das Geschrei.
Eine Nacht, zwo oder dre:
Tat er ihnen so schlagen
Bis er selbst eingestand.
Daß er den Mord getan,
Bis er ’s gestanden.
25.
Als er gefangen,
Führt er eine große Klag
Gegen seine Mutter,
Daß sie ihn gereizet an,
Daß er den Mord getan.
Wleh meiner Mutter!
29,
Er wurde verurteilt.
Es kamen gar sehr viel Leut
Sein End zu gesehen,
Die Mutter bracht man auch,
Ein Schandpfahl richt man auf,
Drauf muß sie stehen.
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