Goethe findet unser Lied „tief, rätselhaft, dramatisch vortrefflich
behandelt.“ Robert Boxberg, Derausgeber des „,‚Hempelschen Wunderhorns‘“
schreibt: „Es erinnert in seiner Form an die vortreffliche schwedische
Ballade: Dein Schwert wie ist's vom Blut so rot. Eduard, Eduard.“
Nr. 26. — Lied vom steinernen Brot. Von der 68jährigen
frau Elisabeth Schneider, geb. Nicolay, Saargemünd, auf die Walze
gesungen und von 3. Edel am 16. Februar 1933 nachnotiert. Ihre ältere
Schwester, Frau Philipp Ris in Roth, ihrem Geburtsort, hat das Lied
von ihrer Mutter und einer alten Yungfer, „HAltenburgers Marguerite‘‘,
gelernt: sie singt es etwas zersungen nach der Melodie, die von J. Edel
am 8. Januar 1933 aufgenommen wurd: :
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Frau Schneider erzählt, ibre Kinder hätten, wenn sie dieses Lied
hören wollten, nur „Das Lied von der wuschten frau‘ verlangt.
Der aus Teterchen (Kreis Bolchen) stammende Gymnasiallebrer
Fourmann, Forbach, bringt eine Variante des Liedes in den „Stimme
aus Lothringen‘ vom 13. November 1932. Sein Vater, von dem er es
vernommen hatte, sang es in einer Moll-Melodie; sie hat mit der von
frau Ris-Nicolay gesungenen etwas Ähnlichkeit.
Der 1837 geborenen Witwe Catherine Kloster, geb. Schmitt, in
eiler, bat Nic. Baro folaende Variante nachgeschrieben :
Es stand ein Daus in Oberland.
Es stand ein Baus {n Oberland,
Ist unser lieben Frauen wöohlbekannt,
Dazu ein armes Weibchen,
Das hat drei Kinderlein klein:
Sraß Bunger müssen sie leiden.
Be
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