Schwermütig
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„Wo bist du denn mit der Kun-hkel ge - we-sen, Mad--.
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mei - ner Schwieger-7“
r hber-zi-qges Kind?“
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mut -ter da bin ich ge - we-sen. O je! Mut-ter, was weh!‘
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„Was hat sie denn dir zu essen gegeben, Madienel, mein herziges Kind ?“
‚Gebratenes Fischel hat sie mir gegeben
O jeb! Mutter. was weh!‘
„Mo hat sie denn das fFischel gefangen, Madienel, mein herziges Kind?“
‚In einer Dornhecke hat sie es gefangen,
OÖ ich! Mutter. was weh!‘
‚Wem hat sie denn das Köppel gegeben, Madicnel, mein herziges Kind?
‚Das KRöppel hat afe dem Hündel gegeben.
DO jeb! Mutter. was weh!‘
„Wie ist es denn dem Bündel gegange, Madienel, mein herziges Kind ?*
‚Das Bündel hat misse verreche.
O jehb! Mutter. was weh!‘
„Wem hat sie denn die Kuttle gegeben, Madienel, mein herziges Kind ?“
‚Die Kuttle hat sie dem Miesel gegeben.
O jeh! Mutter, was weh!‘
„Wie {st es denn dem Miesel gegange, Madienel mein herziges Kind?‘
‚Das Miesel das hat misse verspringe.
O ieh! Mutter. was weh!‘
„Wo sollen wir denn dein Bettel hinmache, Madtenel, mein herziges Kind ?‘
‚Mein Bettel sollt ihr vor die Kirchtür hinmarhe.
OO jebh! Mutter. was weh!‘
„Wo sollen wir denn dein Gräbel hinmache, Madlenel, mein herziges Kind ?’*
‚Mein Grab sollt ihr auf den Kirchhof hinmache.
OO jch! Mutter. was wehlt
In Willerwald sang am 3. 9. 1933 die 1871 in Oermingen im Krummen
Elsaß geborene Witwe Regina Poff-Leritz das Lied vor, das sie von
ibrer Mutter (geb. 1844) gelernt hat: Melodieaufnahme von Ch. Wolber:
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