Full text : Band 3 (3)

Papa GernE€ wußte von diesem Liede nur zwei Strophen, deren
Melodie ihm Cl. Weber am 24. Yuli 1918 nachschrieb.

Schnett.

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Es wundert mich ü-be!', Es wun - dert mich sehr, Dass

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so ver - Hert.

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Toch-ter die CSarb’ €

Ach Mutter, es braucht och (euch) kein Wunder nicht sein,
Ich trag es vom Reiter ein Kindelein klein.

Nr. 23. — Untreue. Im Winter 1913 vorgesungen vom Bicke!-Kättel
 in Roth. Melodieaufnabhme von J. Edel, der damals Lehrer in
Roth war. Die wenigen Straphen sind nur noch ein Fragment von einem
Liede, das mit einem altniederländischen Ähnlichkeit hat, um 1700 aufgezeichnet
 wurde und die Untreue eines Weibes schildert. Das Weib
wird bestraft und der Knecht fFortgejagt. Es wird in der Ballade eine
Anlehnung an Joseph und Dutipbars Weib gefunden.

Nr. 24. — Braun Annel. Von Witwe Karoline Kremer, geb.
Blumenfeld (geb. 7. März 1849 zu Paselburg, Kr. Saarburg), am zo. März
1932 zu Ga.burg vorgesungen. Sie hatte sich, trotz ihrer 83 Jahre noch
rüstig, mit ihrer 46 jährigen Tochter Margareta über die Berge begeben,
damit Pfarrer 6. Scholving die Melodie aufnehmen könne. Das Lied hat
denselben Titel wie eines der von Goethe im Elsaß gesammelten Lieder,
hat aber inhaltlich nichts mit ihm gemein. Dagegen weist ein altes Schweizer
Volhbslied Khnlichbeit mit diesem Liede auf.

Nr. 25. — Schlangenköchin. Am 28. November 1932 von der
aus TChedingen bei Forbach stammenden Pausbälterin des Derrn Chanoine
Jung vom „Metzer Volksblatt‘, der 70ojährigen Witwe Barbara Ludwig,
auf die Walze gesungen und von Ch. WMolber nachnotiert. Bei der Hufnahme
 des Odilienliedes (cf. „Hrchiv für Elsässische Kirchengeschichte““
8. Yahbrgang, „Das Odilienlied in Lothringen“ S. 287-316) sang mir
Witwe Sadier-Haffner (geb. 27. Hugust 1878 zu Pambach) auch das vorliegende
 Lied vor. Sie hatte es von ihrer ebenfalts in Dambach geborenen
 Mutter. Metodieaufnabme von Y. Edel am ı3. Oktober 1932:

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