Daß das Lied auch in Lothringen gesungen wurde, wo sich überbaupt
noch viele alte Gebet- und Hndachtsbücher aus Blieskastel finden,
geht daraus hervor, daß Pfarrer Remy folgende Variante in sein Czcilia-Buch
(S. 105) aufgenommen hat:
Maienlied vom DI. Kreuze,
fromm. Im 80
es
Wer sich des Mai - en Freu - €!
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die - ser heil’ - gen Zeit, Der
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Chri-sto, Der
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7 Fun
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tränt szin Mai - en - kleid —, So
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2 9
find’t er wah - re Freud.
Der Maien, den ich meine,
Das ist der liebe Gott,
Der hat für ums alleine
Betitten Schimpr und Spott,
Dazu den bittern Tod.
50 geb'n wir zu dem Kreuze,
And seh'n den Maien an;
Sr steht im vollen Blute,
Das Tropfweis niederrann,
Das uns erfreuen kann.
50 geh'n wir zu dem BHaupte,
Die Kron geht tief hinein;
Klir woll’n dem lieben Herren,
Für seine Marterpein,
Van Berzen dankbar sein
Bo geh'n wir zu der Seiten,
Die ist weit aufgethan;
Da sollen fromme Seeten
Ihr Zuflucht treffen an,
Mind heiße Lieb’ empfah'n.
Klir woll'n {m Berzen tragen
Die Wundmahl' rosenroth ;
50 sind wir wohl bewahret
Vor aller Seetennoth,
Das geb’ der Liebe AGatt!'
Nr. 7. — Jesus und Seele. „Schäferlied‘, wie frau Krauser-Beck,
geb. 1863 zu Ettingen (Kr. Saargemünd), das Lied nennt, das
aie am 30. Dezember 1925 in Pambach vorsang und Y. Edel ihr nachnotierte.
Dieses geistliche Lied ist schon um 1780 auf einem liegenden
1.
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