71. Ich bekomm einmal einen traurigen Brief
Klagend. „= 88
Ic be - komm ein - mal ei- nen trau - e - ri - gen Brief
Van cs
Herz -al - ler - lieb - sten mein, Dass sie mit ei -nem
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an - dern ver - bun- den sei, Dringt so tief {n das PDerz-chen mein.
„Ach Schatz, was hab ich erfahren von dir,
Du wollst abscheiden von mir.“
‚Das haben die falschen Zungen getan,
Die belügen mich und dich.‘
„O falsche Zunge, verlogener Mund,
Betrogen hast du mich,
Weißt du nicht, daß Gott dich strafen tut,
Aber glaub es nur sicherlich.
Lech verhoffe noch einmal reich zu werden,
Hber nicht an Geld und Gut,
Wenn mir Gott tut schenken das ewige Leben,
So bin ich schon reich genug.
Das ewige Leben bringt Glück und Segen,
Einen schönen Schatz dazu.
Nun adje, mein herztausendes Schätzelein,
Lebe wohl, schlaf in guter Ruh.“
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