besetzt bzw. von den Engländern besetzt gewesen, die anderen
Bezirke in den Händen der Franzosen und Belgier. Diese Tatsachen
sind es, die der geringere bzw. größere Rückgang stufenweise
zum Ausdruck bringt. Noch deutlicher wird dieser Zusammenhang,
wenn man in einer Statistik des Kaliverbrauchs
bis zu den Kreisen innerhalb dieser Regierungsbezirke
herabsteigt.
Reg.-Bez. Koblenz
1918 ' 1922 ' 1923
Koblenz ...... 4517, 1481
St. Goar ...... 910! 519
Kreuznach .... 2260 2203
Simmern...... 941| 427
Zell .......... 2797 1758
Kochem ...... 1504 1107
Mayen ....... 1906: 743
Adenau....... 531 195
Ahrweiler..... 1258 898
Neuwied...... 2754 968
Altenkirchen .. 3277 1973
Wetzlar....... ı 934 575
Meisenheim ... | 580 | 456
0
0
21
34
74
12
32
50
98
215
1830
298
‚0
Reg.-Bez. Trier
918 | 1922 | 1923
Daun.........
Prüm.........
Bitburg.......
Wittlich ......
Bernkastel ...,
Trier ........
Merzig.......
Saarlouis ....
Saarbrücken .
Ottweiler ....
St. Wendel ..
Saarburg...
558 320 6
170| 174 0
357 | 277 0
912°‘ 526 36
1790 652 27
1462 1063 37
1216 1066 104
1003 760 34
178 1313 143
284 1897 90
34 17
500, 45
Nach der Statistik ist dasjenige, was an Kaliverbrauch in
den französisch besetzten Kreisen pro Quadratkilometer noch
verbleibt, überhaupt nicht mehr nennenswert, vielfach sinkt der
Verbrauch direkt auf Null. Charakteristisch und beweisend ist
nun, wie hier u a. der Kreis Altenkirchen ganz aus dem Gesamtbilde
herausfällt, da er noch einen erheblichen Verbrauch an
Düngemitteln aufweist. Dieser Kreis aber war unbesetzt.
Ähnlich aufschlußreich sind die Ziffern des Regierungsbezirks
Köln, in dem die Möglichkeit einer einigermaßen regulären
Düngung des Ackers für die Landwirte davon abhängt,
welcher Ententestaat den Kreis besetzt hält.
Reg.-Bez. Köln:
Wipperfürth
Waldbröhl .
Gummersbach
Siegkreis . .
Mülheim .
Köln ... .
Bergheim .
Euskirchen
Bonn. . .
Rheinbach
1918
4579
3317
3171
2346
3891
4917
5023
6017
3438
4639
19292
1923
3917 1268
3701 1809
3350 1759
1743 429
3528 963
5199 2875.
3833 2067
2940 534
3130 1227
2274 78.
50