unter 2 ha
2— Su
5—10
10— 20 ,
20— 50 „
50—100 „
über 100 ‚,
11,8 v.H.
21,3 4
25,0
18,3
13,9
6,4
3,3
PN
} 42,3 v.H.
{ 20,3 v. H.
100v.H.
In Großbetrieben von über 100 ha wurden demnach
von der landwirtschaftlich genutzten Fläche der Grenzprovinz
nur 3,3 v.H. bewirtschaftet gegenüber 20,2 v.H, der landwirtschaftlich
genutzten Fläche in der gesamten deutschen Landwirtschaft.
Latifundienbetrieb ist demnach nicht vorhanden,
wir haben es mit bäuerlicher Landwirtschaft fast ausschließlich
zu tun. Stellt man nach den gleichen Gesichtspunkten wie für
vorstehende Tabelle die Zusammenstellung für ganz Preußen
auf, so ergibt sich folgendes:
Von 100 ha der landwirtschaftlich genutzten Fläche entfielen
in Preußen auf die Größenklassen (Zählung von 1907)
unter 2 ha 5,1 vH.
2— 5 8,8 .
5—20 271,8
20—100 ‚,, 32,2
über 100 26.1
100 v. H.
Die Vergleichung mit Gesamtpreußen macht am Rhein die
Überlegenheit der Bauernwirtschaften also noch deutlicher. Eine
Flächenverteilung, die die bäuerlichen Betriebe ganz oder bei
weitem in der Vorhand sieht, mag vielleicht an sich betriebstechnisch
durchaus nicht als eine ungünstige angesehen werden,
aber es zeigt sich in der nachfolgenden Tabelle, die von der
Zahl der vorhandenen einzelnen Wirtschaften ausgeht,
für heutige Verhältnisse die Besitzzerteilung dennoch als
ungünstig, da sie nach der anderen Seite als überspitzt angesehen
werden muß, Dies Werturteil gilt, wie schon gesagt,
im besonderen Maße heute, wo die einzelne Stelle, aus den eingangs
angedeuteten und als bekannt vorausgesetzten Gründen
der Agrarkrise, den Ackerwirt viel schlechter ernährt als vor
dem Kriege.
Um also nun die ganz unverkennbar ungünstige Gesamttendenz,
die das statistische Bild ergibt, deutlich herauszuheben:
es entfallen von der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen
Betriebe im Rheinland auf die Größenklassen von