Landwirtschaftlich genutzte Flächen , ;
Forsten und Holzungen ,
Haus und Hof . .
Moorflächen . ,
Öd- und Unland . ., . 2
Wegeland, Sportplätze, Friedhöfe, öffentliche
Parkanlagen, Gewässer 112911 „
Die landwirtschaftlich genutzten Flächen von 1440128 ha
teilten sich dann nach den Kulturarten, nach der Art des Anbaues
derzeit weiter wie folgt:
Ackerland
Wiesen .
Weiden .
(Feld-)Obstanlagen
Weinberge
Gartenland
1440128 ha
762611 ,,
56940 ,,
3256 ,
76752 „
1036342 ha
191095 .
156219 ‚,,
1767 ‚
14391 „
40314 ‚,
Zusammen: 1440128 ha
Prozentual stellt sich das sogenannte Kulturverhältnis
bei der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Landwirtschaftsbetrieben
— also ohne die etwa „nebenamtlich”
von Nich tlandwirten angebauten Flächen in Schrebergärten
usw, — wie folgt;
Äcker ., ..
Wiesen und Weiden .
Gärten und Weinberge
Vergleicht man die Zahlen mit den gesamtpreußischen, so
übertrifft der Prozentsatz der Gärten und Weinberge und der
der Wiesen nicht unerheblich den Staatsdurchschnitt. Das
WiesenverhältnisistalsoamRheingünstiger, Die ausgesprochenen
Besonderheiten der rheinischen Landwirtschaft sind indessen
aus den beiderseitigen Zahlenverhältnissen der Anbauarten
nicht abzulesen. Wir verzichten daher diesbezüglich auf
eine Wiedergabe der gesamtpreußischen Vergleichszahlen, da
uns ja auch hier nicht die agronomischen Fragen, sondern in
erster Linie die der Rentabilität interessieren. Wir begnügen
uns mit der allgemeinen Feststellung, daß die rheinische Landwirtschaft
zu den intensiveren des Landes gehört, Einen Einblick
in die spezifischen betriebswirtschaftlichen Eigentümlichkeiten
der rheinischen Agrarstruktur gewinnen wir erst,
wenn wir in zwei Tabellen die Verhältniszahlen der ländlichen
Besitzverteilung im Rheinland uns vor Augen stellen,
die ebenfalls auf den Ergebnissen der Zählung von 1925
beruhen,
Von der landwirtschaftlich genutzten Gesamtfläche des
Rheinlandes entfallen auf die Größenklassen:
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