Full text : Die Wirtschaftsnöte des Westens durch Kriegsausgang und Grenzziehung

den Regierungsbezirk Trier,
den oldenburgischen Landesteil Birkenfeld,
Rheinhessen,
den Brückenkopf Mainz — soweit nicht britisch besetzt —,
die bayerische Pfalz,
den Brückenkopf Kehl,
— auf der Karte mit eingetragen,

Die hauptsächlichsten Garnisonorte (von im ganzen 42) — auf
der Karte durch einen Kreis umrandet — sind:
1, Aachen (Sitz des belgischen Oberkommandos),
2, Jülich,
3. Eschweiler,
4, Wiesbaden (Sitz des britischen Oberkommandos),
5. Bad Schwalbach,
6. Königstein,
7, Bingen,
8. Mainz (Sitz des französischen Oberkommandos),
9, Worms,
10, Koblenz (Sitz der Interalliierten Rheinlandoberkommission),
11. Trier,
12. Düren,
13. Euskirchen,
14. Kreuznach,
15, Oberstein,
16, Landau,
17. Neustadt a. d. Haardt,
18, Lachen-Speyerdorf — Übungsplatz —,
19. Speyer,
20. Germersheim,
21. Kehl,
22. Kaiserslautern,
23. Ludwigshafen,
24. Zweibrücken,
25, Ludwigswinkel (Markierung O fehlt auf der Karte), daneben
bestehen eine sehr große Reihe von Gendarmeriestationen.

Gemäß Artikel 429 des Versailler Vertrages sind nach Ablauf
einer zehnjährigen Besetzungszeit, d, h. am 10, Januar 1930, von den
besetzten Gebieten zu räumen: der Brückenkopf Koblenz und die
Gebiete nördlich einer Linie, welche vom Schnittpunkt der belgischen,
deutschen und holländischen Grenzen ausgeht, etwa 4 km südlich
von Aachen vorbeiführt bis zum Höhenrücken vor Forst-Gemünd,
dem sie folgt, sodann Östlich der Urfttaleisenbahn, dann über
Blankenheim, Valdorf, Dreis, Ulmen bis zur Mosel verläuft, von
Bremm bis Nehren diesem Flusse folgt, sodann bei Kappel und
Simmern vorbeigeht, dem Höhenkamm zwischen Simmern und dem
Rhein folgt und bei Bacharach den Rhein erreicht. Auf der Karte
ist diese Linie so ‚..,..., eingezeichnet,
            
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