Arbeit, 385 Maschinen mit 18 679,8 PS wurden elektrisch betrieben,
wovon die erste elektrische Grubenmaschine bereits
1894 auf der Grube von der Heydt in Betrieb genommen
worden war, auf ihr lief auch die erste elektrische Seilbahn
bereits erheblich früher.
Bei einer Ausbeute nur der Flöze bis 70 cm Mächtigkeit
wird das Gesamtvorkommen der Steinkohle dort bis zu einer
Tiefe von 1000 m auf 5 630 838 000 t berechnet, es reichte also
bei dem derzeitigen Abbau von etwa 11 Mill, t im Jahresdurchschnitt
noch über 500 Jahre aus. Über das Ausbeutungsergebnis
in der letzten Zeit der heutigen französischen Verwaltung
haben wir, den Leser schon in dem vorhergegangenen
Kapitel unterrichtet, es wird aber von Interesse
sein, dem hier die Ausbeutungsergebnisse für den preußischen
Fiskus gegenüberzustellen und überhaupt die
Leistungen der beiden Verwaltungen auf verschiedenen Gebieten
zu vergleichen.
Das Ausbeutungsergebnis für den preußischen Bergfiskus
betrug in Tonnen in runden Zahlen:
1907 , 7900000 1911
1908 , 8900000 1912
1909 , 6500000 1913
1910 , 9 700 000
die in dem letzten Jahr vor dem Weltkrieg von 51600
Bergleuten gefördert wurden. — Will man nun unsere frühere
Statistik der heutigen Leistungen des französischen Bergfiskus
mit diesen deutschen Leistungen in Beziehung setzen, so ist
zu der letzteren hinzuzurechnen die staatlich bayerische
Förderung, und die betrug 1913 in Grube St, Ingbert 340 000 t
bei 1500 Mann Belegschaft und in Mittelbexbach 175000 t bei
750 Mann. Im Jahre 1919, dem letzten Jahre der schon kontrollierten
deutschen Verwaltung, auf das folgend die Franzosen
dann selbst die Regie übernahmen (einem natürlich in keiner
Weise normalen Jahr), förderten die preußischen und bayerischen
Gruben zusammen mit 61121 Mann Belegschaft
8970848 t. Läßt man das Jahr 1913 als das letzte normale
Jahr gelten, so förderten damals alle staatlichen Gruben zusammen
13 615 000 t, denen 1927 rund 13 500 000 t französischer
Förderung gegenüberstehen.
Was uns hier bei unserer notwendigen Beschränkung (mehr
als die Förderhöhe) interessieren soll, die nach allem, was
wir im vorigen Kapitel hinsichtlich Rationalisierung und Absatzänderung
ausführten, als Leistungsvergleich wenig geeignet ist,
ist ein Vergleich der sozialen Leistungen der preußischen
und der derzeitigen Bergbauverwaltung an der Saar.
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