2.2 __ Universitätsstrukturplanung
Mit Schreiben vom 26.04.1994 hat der Minister für Wissenschaft
und Kultur der Entwicklungsplanung der Universität
(ZHPK- und Senatsbeschlüsse von 1993) zugestimmt - mit der
Auflage, einige "offene Fragen" noch zu klären:
Übersetzen und Dolmetschen:
Das bisherige Konzept der Übersetzer-/Dolmetscher-Ausbildung
wird mit reduzierter Kapazität fortgeführt.
Biologie:
Der Entwurf einer Zwischenprüfungsordnung und einer
Studienordnung für das neustrukturierte Lehramtsstudium
Biologie liegt vor.
Sozialwissenschaften:
Das Konzept für einen neuen Diplom-Studiengang "Sozialwissenschaften"
(anstelle bisheriger "Soziologie")
liegt den beteiligten Fachbereichen zur Beschlußfas-Sung
vor.
Philosophie:
Ein Konzept zur Neustrukturierung des Faches Philosophie
bei reduzierten Personalressourcen liegt vor.
Im Hinblick auf die Einrichtung des Umwelt-Schwerpunktes
der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sind die
“Weichen” gestellt: Zwei der entsprechenden Professuren
(Technische Chemie, Technische Biochemie) haben bisher
einen Ruf erhalten. Ein (außeruniversitäres) Institut für
Zukunftsenergiesysteme, das mit der Hochschule für Technik
und Wirtschaft (Fachhochschule) kooperieren soll und dessen
Geschäftsführung mit einer von der Universität z.Z. ausgeschriebenen
Professur für Energiesystemtechnik verknüft
sein soll, ist in der Planuna.
Schließlich hat die Universität ihren Stellenplan umzustrukturieren,
indem das Verhältnis von C4- zu C3-Professuren
verändert werden soll. Während im Jahre 1995 noch 195
(Vorjahr: 198) C4-Professuren 115 (Vj.: 108) C3-Professuren
gegenüberstanden, soll den Vorgaben des Bundesbesoldungsgesetzes
(56,25 % * 43,75 %) entsprechend einem in der
Universität erarbeiteten Konzept so bald wie möglich Rechnung
getragen werden.