gern angebotenen 212 Plätze stehen im Saarland damit insgesamt
1.475 Wohnheimplätze zur Verfügung.
Zur Zeit wird das Studentenwohnheim B in Homburg saniert:
Aus ehemals 114 Einzelzimmern werden 78 Einzelappartements
entstehen; der Neubezug ist zum Wintersemester 1996/97
geplant.
Eine Zusammenstellung von Fördermitteln, die insbes. für
Auslandsaufenthalte zur Verfügung stehen, findet sich im
Zusammenhang der Darstellung der Auslandsbeziehungen der
Universität (s.u. Kap. 1.4).
Aufgrund des Gesetzes zur Förderung des wissenschaftlichen
und künstlerischen Nachwuchses (Landesgraduiertenförderungsgesetz
- LGFG) vom 10. Oktober 1984 (Amtsblatt Saar
1984, S. 1137) vergeben Universität und Musikhochschule
jährlich insgesamt 568.000 DM (bis 1990: 612.000 DM), um
wissenschaftliche Vorhaben, die einen wichtigen Beitrag zur
Forschung erwarten lassen, also in erster Linie Doktorarbeiten,
zu fördern. Im Jahre 1995 konnten universitätsseitig
16 Stipendien neu vergeben werden (während 17 Anträge
abgelehnt werden mußten). Dem steht eine Zahl von 318
(1994) bzw. 356 (1995) Promotionen jährlich gegenüber (val.
Tabellen 1 u. 7): Die Diskrepanz ist deutlich.
Der Frauenanteil in der LGFG-Förderung lag 1995 (Stichtag:
30. Sept.) bei 47 % (in den Vorjahren zwischen 33 und
50 3%). An den Promotionen selbst waren Frauen 1995 mit
(weiter gestiegenen!) 41 % beteiligt (im Vorjahr 31 %)\
Ebenfalls der Promotionsförderung dienen Graduiertenkollegs,
die Doktoranden Gelegenheit bieten sollen, ihre Dissertation
im Rahmen eines systematisch angelegten Studienprogrammes
vorzubereiten. Der Universität des Saarlandes
wurden bislang von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG) drei Graduiertenkollegs bewilligt:
- Informatik (Laufzeit 1990-96)
- Kognitionswissenschaft (Laufzeit 1992-97)
Grundlagen und Technologie von neuen Hochleistungswerkstoffen
(Laufzeit 1996-98)
Weitere Anträge liegen der DFG zur Bewilligung vor.
Ferner sind die Professoren Krause (FR 6.4) und Zepf (FR
4.19) am Graduiertenkolleg Klinische Emotionsforschung der
Universität Heidelbera beteiliat.
Mit der Verleihung des Dr.-Eduard-Martin-Preises (im Rahmen
des Dies Universitatis: s.u. Kap. 1.5) hat die Vereinigung
der Freunde der Universität des Saarlandes auch im
Berichtsjahr die besten Doktoranden der Universität ausge-2eichnet
Die DFG fördert ferner im Rahmen ihres Postdoktoranden-Programms
promovierte junge Wissenschaftler/innen, die sich
durch die Qualität ihrer Promotion als besonders befähigt
ausgewiesen haben: 1994 wurden 4 Anträge an die DFG ge-Stellt
(davon 1 Antrag von 1 Frau). U.a. auch wegen finanzieller
Engpässe bei der DFG wurde nur 1 Antrag bewilligt.