brücker Studierenden. Vergleicht man die Situation auf Bundesebene
(für die ebenfalls nur Schätzwerte vorliegen), so
liegt dort die Auslandsquote, bezogen auf die Studienanfänger
(19931 bei nur 16 $.
Die "beliebtesten" Studiengänge sind - nach wie vor -
die Betriebswirtschaftslehre mit 2.654 Studierenden (trotz
Rückgangs gegenüber Vorjahr um 9 % und gegenüber 93/94 gar
um 15 %) und die Rechtswissenschaft mit 2.251 Studierenden
{gegenüber Vorjahr Anstieg um 0,5 %) vor der drittplazierten
Medizin mit 1.906 Studierenden (Rückgang von knapp 2
8).
AM Gunst der Studienanfänger (nur Erstfach und 1. Hochschulsemester)
verteilt sich relativ ähnlich: Allerdings
ist die Rechtswissenschaft (442) inzwischen deutlich an der
BWL (291) vorbeigezogen, während die Medizin (251) weiterhin
Platz 3 behauptet.
Ein nennenswerter Anstieg (gegenüber dem Vorjahr) bei den
Studienanfängerzahlen läßt sich nur bei Philosophie (64 %),
Werkstoffwissenschaften (60 %) und Geographie (34 %) vermelden.
(Nota:; Dies sind die aktuellen Zahlen zum WS 95/96, die
auch in nebenstehender Grafik 2 dargestellt sind; zu
den vorausgegangenen Studienjahren und im Detail vgl. Tabelle
1.)
1.1.2 Prüfungen
Die Zahl der Zwischen- und Vorprüfungen war nach ihrem
"absoluten Höhepunkt“ im Studienjahr 1991/92 (2.291 -
einschließlich der inzwischen wieder abgeschafften Jura-Leistungskontrollen
sogar: 2.596) im langsamen Rückgang
begriffen (Vorjahr: 2.077). Das Studienjahr 1994/95 hat nun
noch einmal einen gewissen "Aufschwung" auf 2.216 Prüfungen
gebracht; die Zahl der insoweit erfolgreichen Prüflinge
beläuft sich auf etwa 1.853 (da im Rahmen der Lehramtsund
Magister-Studiengänge 1i.d.R. zwei Zwischenprüfungen
nachzuweisen sind). Bezogen auf die Studienanfängerzahl 3
Jahre zuvor (91/92: 2.569) bedeutet dies eine rechnerische
Erfolagsquote von 72 % für den 1. Studienabschnitt.
Demgegenüber hat sich die Zahl der Abschlußprüfungen nur
noch minimal erhöht: von 2.155 (Vj.) auf 2.159 erfolgreichen
Prüfungen - bei Personenzählung: von 2.043 (Vj.) auf
2.053.
Grafik _3 veranschaulicht die Entwicklung der verschiedenen
Prüfungsarten im vergangenen Jahrzehnt: Sie läßt eine gewisse
"Konjunktur" bei den Diplom-Prüfungen und den Promotionen
erkennen sowie bei den "Sonstigen Akademischen Prüfungen",
hinter denen sich inzwischen in erheblichem Umfang
Zertifikate in den Aufbau-Studiengängen verbergen.
Die Aufteilung der (erfolgreichen) Prüfungen auf die einzelnen
Studiengänge ist Tabelle 1 zu entnehmen. (Entsprechend
der Darstellung der Studentenzahl werden in dieser
Doppel-Tabelle auch bei den Prüfungen die Fälle gezählt;
dementsprechend ist die Zahl der Lehramtsprüfungsfälle etwa
doppelt so hoch wie die Zahl der Lehramtsabsolventen.)