i.i Lehre und Studium
1.1.1
Studentenzahlen
Der (Wellen-)Berg der Studierenden hat an der Universität
des Saarlandes - ebenso wie bundesweit - seinen Höhepunkt
zumindest vorläufig überschritten. Während er für die
Bundesrepublik (Alte Länder) insgesamt wohl erst zum
Wintersemester 1994/95 erreicht wurde, war dies in
Saarbrücken schon 2 Jahre früher der Fall (wie aus Grafik 1
abzulesen ist).
Dem entspricht auch eine leicht rückläufige Nachfrage seitens
der Studienanfänger im 1. Hochschulsemester. Deutlicher
zeichnet Sich dieser Rückgang bei den 1. Fachsemestern
ab, was auf eine gewissse Beruhigung im Studienwahlverhalten
schließen läßt: D.h., es wird offenbar gezielter studiert
und etwas weniger häufig das Studienfach gewechselt.
zum WS 1995/96 studierten an der Universität 20.026 ordentliche
Studierende (Vorjahr: 20.283), von denen sich 2.318
(Vj.: 2.483) im 1. Hochschulsemester und 2.904 (Vj.: 3.072)
im 1. Fachsemester befanden (vgl. Tab. 1l1-la; in Grafik
l sind die zugehörigen Sommersemester-Zahlen mit eingearbeitet).
Hinzu kamen 337 Gasthörer (Vj.: 298) - in der Hauptsache
sog. Seniorenstudierende.
Die im Datenteil dieses Jahresberichts (Kap. 3) aufbereiteten
Zahlen stellen einerseits die aktuellen Studenten-, Anfänger-
und Absolventenzahlen einander gegenüber (Studienjahr
1994/95: Tab. 1); andererseits dokumentieren sie auch
die entsprechende Zahlenentwicklung seit den 60er Jahren
(je nach Datenlage in unterschiedlichem Umfang: Tab. _ 3-5).
Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Tabellen_ 3-5, die
weitgehend auf den Angaben des Statistischen Landesamtes
des Saarlandes basieren, wird darauf hingewiesen, daß sich
diese an den Gliederungsvorgaben der Bundesstatistik orientieren
und daher
die Fächergruppen-Einteilung mit der Saarbrücker
Fakultätsstruktur nicht voll kompatibel ist
(z.B. werden Geographie und Informatik nach der
Bundesstatistik dem Bereich Mathematik/Naturwissenschaften
zugeordnet) und
in den zugrunde gelegten Studentenzahlen (des Erststudiums)
weder Promovenden noch Studienkollegiaten (und
auch keine Gasthörer) enthalten sind.
Detailliertere Daten zu den einzelnen Studiengängen für das
Studienjahr 1994/5 sind Tabelle 1 zu entnehmen.
Der Anteil der weiblichen Studierenden ist unverändert
hoch: 44 %. Bei den Anfängerzahlen hat er mit 51 % sogar
einen neuen Spitzenwert erreicht (Vj.: 48 %). Dasselbe gilt
auch für den Bereich der Examina: Mit 45 % liegt er sowohl
bei den Abschlußprüfungen als auch bei den Vor- und Zwischenprüfungen
über dem o.a. Durchschnittswert für die