Bis 1991 zeichnet sich die Entwicklung durch einen stetigen
und überproportionalen Anstieg der eingeworbenen Drittmittel
aus. Seitdem stagniert die Gesamtsumme bzw. läßt sogar
einen leichten Rückgang erkennen, was insoweit der gesamtwirtschaftlichen
Situation entspricht.
Nachdem über Jahre hinweg die Medizin (ca. 28 % der Einwerbungen)
führend gewesen war, ist sie - seit 1987 - von der
Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften (der allerdings
auch die Fächer Informatik und Geographie zugerechnet werden)
mit 30-35 % der Einwerbungen in ihrer Spitzenposition
abgelöst worden. Bemerkenswerte Zugewinne (zumindest gegenüber
dem Vorjahr) können die Fächergruppen Ingenieurwissenschaften
(26 %) Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften
(20 %) verzeichnen.
In diesem Zusammenhang soll - last not least - auch eine
erhebliche Spende des Sparvereins nicht ungerühmt bleiben,
die in erster Linie der Medizinischen Fakultät zugute kam
(211.000 DM für Forschungsgeräte), ebenso wie die Calogero-Pagliarello-Stiftung
(600.000 DM Stiftungskapital, aus
dessen Zinsen jährlich ein "Preis für besondere Leistungen"
aus dem Bereich der Medizinischen Fakultät verliehen werden
soll).