großzügigen Raum für die Forschungsbibliothek und 27 Wohneinheiten.
Mit dem Abschluß der Umbauarbeiten rechnen wir
bis April 1995,
Die Beitrittsverhandlungen mit den Universitäten Frankfurt,
Stuttgart, Trier und der TH Darmstadt sind inzwischen abgeschlossen.
Durch diese Erweiterung wird den universitären
Gesellschaftern ein bestimmender Einfluß in den Gremien
eingeräumt,
Die Bibliothek ist inzwischen auf ca. 6500 Bände angewachsen.
Sie wird noch bis Ende 1995 zum größten Teil von der
Volkswagenstiftung gefördert.
Fraunhofer-Institut f.zerstörungsfreie Prüfverfahren (IzfP)
"Innovative Produkte für die Industrie" wurde zum Thema
des zurückliegenden Jahres; diese Thematik wird auch die
kommenden Jahre bestimmen.
Etwa drei Viertel aller F&E-Projekte führten zu Ergebnissen,
die in die industrielle Anwendung transferiert werden
konnten. Dies waren Industrieaufträge von 8,4 Mio.DM.
Grundlage dieses Erfolges war die Arbeit der Ingeneure und
Techniker, die für 5 Millionen DM Zuverlässig arbeitende
Prüfsysteme - zumeist als Prototypen - für die Industrie
entwickelten.
Ein weiterer Beitrag waren erste Erfolge des Applikationszentrums,
welches sich im Aufbau befindet und 1994 als
Prüflabor akkreditiert werden soll. Nach der Akkreditierung
und nach dem Ausbau der notwendigen Räumlichkeiten kann
erwartet werden. daß der Dienstleistungsaspekt, innovative
Prüf- und Meßverfahren für die Industrie zu validieren und
einzusetzen, ebenfalls Erfolge in gleicher Größenordnung
wie der Gerätebau erzielen wird. Angestrebt wird, daß das
Applikationszentrum den Widerspruch zwischen Qualitätssi-Cherung
und Innovation aufheben wird, wenn es gelingt, für
die Validierung innovativer, neuartiger Prüftechniken akkreditiert
zu werden. Dies würde rechtliche und organisationstechnische
Barriere beseitigen, die zur Zeit die Einführung
neuer Techniken behindern.
Auf Dauer sollte damit erreicht werden, daß etwa die Hälfte
der Institutsarbeiten dem Technologietransfer in die Indu-Strie
dienen. Dies sichert Industrieerträge im notwendigen
Umfang und ermöglicht im Rückschluß eine Anpassung der
Forschung und Entwicklung an zukünftige industrielle Erfordernisse.
Die Integration der Dresdener Einrichtung für akustische
Diagnose und Qualitätssicherung (EADO) in das Gesamtinstitut
ist gelungen. In ersten gemeinsamen Verbundprojekten
wurde eine motivierende Verzahnung der beiden Institutsteile
erreicht. Dabei übt sich das Institut in Management-Strukturen,
die zukünftig nachhaltig gefordert werden, um
ganzheitliche Ziele erfolgreich im Forschungsverbund zu erkennen
und zu erreichen.
Erfolge motivieren, Motivation schafft Erfolge. Die Verantwortung
für die Institutsleistung tragen alle.