Prof. Dr. Werner Kroeber-Riel+t)
Institut für Wirtschaftsinformatik (Direktor: Prof. Dr.
August-Wilhelm Scheer)
Institut für Wirtschaftsprüfung (Direktor: Prof. Dr.
Karlheinz Küting)
Die Teilinstitute sind unter anderem im Rahmen von nationalen
und internationalen Seminaren, Symposien, Gesprächsforen
und Kongressen sowohl durch Referenten als auch durch
Veranstalter vertreten und beteiligen sich intensiv an der
aktuellen wissenschaftlichen Diskussion. Forschungsprojekte
werden dabei in der Regel in Kooperation mit der Wirtschaftspraxis
spezifiziert, die auch an der Umsetzung der
Ergebnisse interessiert ist.
Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT)
Das IBMT in St. Ingbert setzte weiterhin seine Schwerpunkte
in den Bereichen Mikrosystemtechnik und Ultraschallsensorik.
In Folge seiner technischen Leitprojekte mit hohem
Innovationspotential arbeiteten die Mitarbeiter an einer
reihe von Entwicklungsprojekten, die in konkrete Produkte
umgesetzt werden können.
Die Abteilung Sensorsyteme/Mikrosysteme entwickelte neuartige
Sensorsysteme zur Überwachung der Luft- und Wasserqualität.
In diesem Zusammenhang sind sowohl die Dickschicht-Feuchte-Sensoren
auf der Basis von MnWO„-haltigen Pasten,
als auch ein neuartiges Transducer-PrinZip zum Einsatz im
Bereich der chemischen und biologischen Sensoren - die
Plattenwellen-Sensoren - zu nennen.
Die minimal-invasive und biologische Ankopplung von technischen
Mikrosystemen an das menschliche Nervensystem (Neuroprothetik)
war ein weiteres Thema, das bundesweite Förderung
erfährt.
In enger Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken in
Homburg/Saar entstand ein Projekt, welches mit dem Begriff
"Herz ums Herz" charakterisiert werden kann. Es handelt
sich dabei um eine pneumatische Manschette, die ums Herz
gelegt wird und den linken Herzmuskel bei seinen Kontraktionen
unterstützt. Damit soll in der Zukunft während oder
nach Operationen am Herzen eine oft lebenswichtige Hilfe
gewährleistet werden.
Aus dem Bereich der Ultraschall-Sensorik sind die laufenden
Entwicklungen eines hochintegrierten Ultraschall-Sensors
(Sonochip) zu nennen, mit welchem dreidimensionale Abbildungen
ermöglicht werden. Eine erste Anwendung, die vom
Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördert
wird, realisiert die Sensorik zur Prävention cerebraler
Blutungen bei Neugeborenen mittels Ultraschall-Doppler-Monitoring.
Ein weiteres Projekt im Berichtszeitraum beinhaltet den
Einsatz von Ultraschall-Verfahren zur Detektion und Lokalisierung
von Schäden in Abwasserkanälen. Diese industrielle
Anwendung hat ihren Ursprung im Knowhow der Darm-Endosonographie.
Der Bereich Magnetische Resonanz nahm sich die Aufklärung
von Alterungsprozessen in Polymeren auf molekularer Ebene
zum Thema.