Durch die aktuellen Sparzwänge von Land und Landesuniversität
(vgl. Kap. 2.1) wird allerdings manches nicht in der
geplanten Weise umgesetzt werden können.
Die Erstellung des 6. Forschungsberichtes befindet sich
nunmehr in der Endphase: Die Meldungen der Hochschullehrer
sind erfaßt; nach Stellungnahme der Fachbereiche kann der
Bericht "in Druck" gehen.
Als ein Indikator für Bereiche, in denen die Forschungsqualität
außergewöhnlich ist, bietet sich vor allem die Förderung
durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an.
Deshalb sollen an dieser Stelle die Sonderforschungsbereiche
(bzw. Teilprojekte) dargestellt werden, die von der DFG
derzeit gefördert werden.
VLSI-Entwurfsmethoden und Parallelität - seit 1983
(FB 14 - Informatik - der UdS, gemeinsam mit U
Kaiserslautern / Sprecher: Prof. Dr. G. Hotz, SB /
Stellvertr. Sprecher: Prof. Dr. G. Zimmermann, KL)
Der SFB befaßt sich mit dem rechnergestützten Entwurf vom
komplexen digitalen Systemen. Die Methoden sind an den
Herstellungsverfahren hochintegrierter Schaltkreise orientiert.
So gehört zum Themenkreis des SFB die Entwicklung
von Sprachen, die eine angemessene Formulierung des Schaltkreisentwurfes
erlauben. Es gehört dazu die Entwicklung von
Methoden, die die Optimierung des Layouts der Chips unter
verschiedenen Gesichtspunkten gestatten. Die Produktion von
Chips ist von nur begrenzter Zuverlässigkeit, so daß Werkzeuge
zur Testmustergenerierung entworfen wurden, Komplexe
Systeme erfordern einen hierarchischen Entwurf. Eine sehr
frühe Planung der Aufteilung der Chipfläche für verschiedene
Module erfordert Schätzverfahren für den benötigten Flächenbedarf.
Die Größe der einzelnen Werkzeuge und ihre Anzahl
erfordert die Entwicklung von Methoden, die durch Änderungen
oder Ergänzungen von Werkzeugen notwendigen Anpassungen
des Gesamtsystems lokal zu halten,
Die Werkzeuge werden an großen Entwurfsbeispielen erprobt.
Weiter werden Methoden zur Realisierung spezieller wichtiger
Entwurfsaufgaben entwickelt. Die Möglichkeit der Interpretation
‘von sehr großen Schaltkreisen auf kleinen Chipflächen
ermöglicht die Herstellung von Computern, die aus
sehr vielen Prozessoren bestehen. Die Zusammenarbeit sehr
vieler Prozessoren erfordert bei den meisten Aufgaben eine
intensive Kommunikation. Die für die Kommunikation erforderliche
Zeit kann die für die eigentliche Berechnung erforderliche
Zeit bei weitem übertreffen. So ist es von entscheidender
Bedeutung, die Vielzahl der Prozessoren SO Zu
vernetzen, daß die Kommunikation nicht alle anderen Prozesse
lahm legt. Es genügt aber nicht, eine Struktur zu ent-Wickeln,
die grundsätzlich eine effiziente Ausnutzung vieler
Prozessoren erlaubt, sondern die Struktur muß zumindest
für große und wichtige Problemkreise auch eine ökonomisch
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