Stelle soll allerdings nur auf einzelne Facetten dieses Bereiches
eingegangen werden.
1994 wurden von 4.917 Antragstellern - davon 3.492 Studierende
der Universität - BAf®G-Anträge gestellt. 1993 (1992)
waren es noch 5.284 (5.713) Anträge - davon 3.817 (4.155)
von Universitätsstudenten. Die Auszahlungen an Studierende
beliefen sich auf 26,3 Mio. DM, davon an Universitätsstudenten
18,1 Mio. DM (1993: 29,1/20,7 - 1992: 30,3/21,6). In
allen "Sparten" ist also in den letzten Jahren ein erheblicher
Rückgang festzustellen
In den Mensen in Saarbrücken und Homburg wurde bei den
vom Studentenwerk ausgegebenen Essen 1987 erstmals die Millionengrenze
überschritten. Der (wohl) endgültige Höhepunkt
wurde im Jahre 1990 mit der Ausgabe von 1,063 Millionen
Essen erreicht. Seitdem ist ein stetiger Rückgang zu
verzeichnen: 1,014 Mio. Essen in 1991, 988.121 in 1992 und
962.472 in 1993 und 898.300 in 1994.
Durch den Neubau eines Studentenwohnheims in der Saarbrükker
Rotenbergstraße konnten im Jahre 1994 58 neue Wohnheimplätze
(Appartements) geschaffen werden. Damit verfügt
das Studentenwerk derzeit über 1.377 Wohnheimplätze, davon
900 in Saarbrücken und 477 in Homburg; außerdem verwaltet
es 21 Plätze in einem privaten Saarbrücker Wohnheim. Eingeschlossen
die von Studentengemeinden angebotenen 212 Plätze,
stehen im Saarland nunmehr insgesamt 1.612 Wohnheimplätze
zur Verfügung. Damit wird - bezogen auf die Gesamtzahl
der saarländischen Studierenden - eine Unterbringungsquote
von 7,5 % erreicht.
Eine Zusammenstellung von Fördermitteln, die insbes. für
Auslandsaufenthalte zur Verfügung stehen, findet sich im
Zusammenhang der Darstellung der Auslandsbeziehungen der
Universität (s.u. Kap. 1.4).
Aufgrund des Gesetzes zur Förderung des wissenschaftlichen
und künstlerischen Nachwuchses (Landesgraduiertenförderungsgesetz
- LGFG) vom 10. Oktober 1984 (Amtsblatt Saar
1984, S. 1137) vergeben Universität und Musikhochschule
jährlich insgesamt 568.000 DM (bis 1990: 612.000 DM), um
Wwissenschaftliche Vorhaben, die einen wichtigen Beitrag zur
Forschung erwarten lassen, also in erster Linie Doktorarbeiten,
zu fördern. Im Jahre 1994 konnten 26 Stipendien neu
vergeben werden. Dem steht eine Zahl von 318 (1994) bzw.
349 (1993) Promotionen jährlich gegenüber... (vgl. Tabellen
1 u. 7).
Der Frauenanteil in der LGFG-Förderung lag 1994 bei 35 %
(in den Vorjahren zwischen 33 und 50 %). An den Promotionen
selbst waren Frauen mit (weiter gestiegenen!) 31 % beteiligt
(1994 - im Vorjahr 28 %)