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mindest für eine Übergangszeit eine Kooperation zwischen
Universität und Hochschule für Technik und Wirtschaft
im Sprachenbereich aussehen könnte, bleibt im einzelnen
gleichfalls noch zu klären,
Die Möglichkeit, über ein Sprachenzentrum die am
Arbeitsmarkt dringend gewünschte fachbezogene Sprachkompetenz
der Studierenden aller Fakultäten zu verbessern,
macht den Verzicht auf die bisherigen Angebote im
Bereich Übersetzen und Dolmetschen etwas weniger
sSchmerzlich, als er es sonst vor dem Hintergrund des
5ich vereinigenden Europas wäre,
Nur durch die Einsparung erheblicher Ressourcen aus den
Theologien und der Angewandten Sprachwissenschaft ist es
möglich, die der Philosophischen Fakultät vorgegebenen
neuen Eckwerte zu erfüllen, die Ausstattung in der
Fakultät auf der erforderlichen Mindesthöhe zu halten
und zum Teil auch vorhandene Ungleichgewichte und Defizite
entsprechend den Forderungen des Wissenschaftsrates
auszugleichen. Die ZHPK geht davon aus, daß die Studienangebote,
soweit im Beschluß vom 10. November 1993 nicht
anders festgelegt, aufrechterhalten werden.
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Wie Zuletzt der Wissenschaftsrat mit Nachdruck herausgestellt
hat, ist die Fakulät in ihren Fachbereichen
Physik, Chemie und Biologie unterausgestattet. "sie ist
damit bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, grundständige
Diplomstudiengänge anzubieten, eigene Grundlagenforschung
durchzuführen, Ausbildungsangebote in den Grundlagenfächern
der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen
bereitzustellen und die Forschung in den Ingenieurwissenschaften
mitzutragen, überfordert." (Stellungnahme
des Wissenschaftsrats, S. 57 f.). Überdies ergeben sich
aus den außeruniversitären Einrichtungen zusätzliche An-Forderungen
an eine hinreichende persgnelle Ausstattung
äer Fakultät. Schließlich bedarf es zur Realisierung
äes Umweltschwerpunkts noch zusätzlicher Ressourcen,
Die ZHPK sah sich vor diesem Hintergrund gezwungen,
Einsparungen zur inneren Umschichtung auch außerhalb
äes Eckwertepapieres des Ministeriums vorzusehen. Zur
Binsparung genügt eine Professur für Ernährungs- und
Haushaltswissenschaft allein Nicht. Daher soll die
Biologie sich auf den Diplom-Studiengang beschränken;
auf die Lehramtsausbildung soll verzichtet werden. Dies
bringt Einsparungen in den Bereichen Genetik und Botanik
und ermöglicht es, den Diplom-Studiengang auf die
Schwerpunkte Umweltbiologie, Bionik und Mikrobiologie zu
konzentrieren. Die freiwerdenden personellen Ressourcen
30o0llen gemeinsam mit einer Veränderung der Werkstattstruktur
die Arbeitsbedingungen in der Fakultät auf ein
Niveau bringen, das konkurrenzfähig ist. Die Aufgabe des
Lehramtsstudiengangs Biologie ist äußerst schmerzlich.
Lehrangebote sind freilich in Kaiserslautern, Mainz und
Koblenz vorhanden; es bleibt zu prüfen, ob sich im Wege
der Kooperation mit diesen Universitäten die Folgen des
Verzichts auf den Lehramtsstudiengang Biologie mildern
lassen.