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ihrer Verknüpfung mit anderen Fächern sowie im Hinblick
auf die vielfältigen Ostkontakte der Universität nicht
aufgegeben werden.
Unter den gegenwärtigen Umständen nicht aufrechterhalten
werden kann der Studiengang Orientalistik, der seit
Streichung einer Professur zu knapp ausgestattet ist, um
auch die neuzeitlichen Komponenten in der erforderlichen
Breite anzubieten. Die mit der Orientalistik fachlich
zusammenhängende Vorderasiatische Archäologie ist in
Übereinstimmung mit der bisherigen Universitätsentwicklungsplanung
aufzugeben. Ebensowenig kann das Fach Skanüdinavistik
erhalten werden.
Vor dem Hintergrund der auch mit diesen Fächern bei
weitem noch nicht zu erbringenden Einsparleistungen empfiehlt
die ZHPK notgedrungen die Reduzierung der Fachrichtungen
Evangelische Theologie und Katholische Theologie
auf je eine Professur - wie in den 1960er Jahren
- und die Abgabe der Hälfte der Stellen der Fachrichtung
Übersetzen und Dolmetschen an die Hochschule für Technik
und Wirtschaft. Beides entspricht den Empfehlungen des
Wissenschaftsrats.
Die Universität bedauert nachdrücklich die sich für die
Theologie daraus ergebende Einstellung der Lehramtsstuäiengänge.
Angesichts der in der Forschung eher geringeren
Vernetzungsdichte mit den übrigen Fächern der Philosophischen
Fakultät, des fehlenden und nicht erreichbaren
vollen Ausbaus der Fächer, der geringeren Studentenozw.
Absolventenzahlen und des Angebots entsprechender
Studiengänge an Theologischen Vollfakultäten in
Rheinland-Pfalz sieht sich die ZHPK unter den gegebenen
Umständen zu dem Vorschlag gezwungen, diese Studiengänge
aufzugeben. Die Universität bittet das Land, in diesem
Sinne Verhandlungen zu führen. Die Universität ist sich
Dewußt, daß die Einsparungen erst mit Änderung von
5Staatsverträgen realisiert werden können.
Bei der Fachrichtung Übersetzen und Dolmetschen hatte
der Wissenschaftsrat die partielle Verlagerung an die
Hochschule für Technik und Wirtschaft empfohlen, so daß
äie Chance besteht, das Studienangebot in verändertem
Umfeld zu erheblichem Teil aufrechtzuerhalten. Rheinland-Pfalz
unterhält in Germersheim ein vergleichbares
universitäres Angebot. Nur 25 bis 30% der Studierenden
des Saarbrücker Studienganges kommen aus dem Saarland,
äas hier im Vergleich zu anderen Bundesländern und anderen
Saarbrücker Studiengängen in ganz erheblichem Umfang
Leistungen für die anderen Länder erbringt.
Mit den an der Universität verbleibenden Stellen aus dem
Bereich der Angewandten Sprachwissenschaft sollen die
Fremdsprachenphilologien, insbesondere die Anglistik,
gestärkt sowie neue Angebote entwickelt werden. Wie das
Zusammenwirken der Angewandten Sprachwissenschaft mit
den Fremdsprachenphilologien im einzelnen aussehen wird,
muß noch geklärt werden. Der Fachbereich 8 wird aufgefordert,
hierfür ein Konzept vorzulegen. Denkbar sind
u.a. Weiterbildungsangebote im Übersetzerbereich, die
auch die Besonderheiten der Sprachdatenverarbeitung in
jer diesbezüglichen Ausbildung nutzen sollten. Wie zu-