Full text : 18/19.1991/92 (0018-0019)

2.3 Bauplanung
Das Gebäude 43 "... ist nach langer Zeit der erste größere
Neubau.,..". Dieses Zitat aus der HIS-Studie kennzeichnet
treffend die Bautätigkeit der letzten Jahre.

In Tabelle_16 sind die Ergebnisse der HIS-Studie für die
einzeinen Fachbereiche dargestellt. Eindrucksvoll zeigt die
Studie (die nur den Saarbrücker Campus betrifft), daß in
fast allen Bereichen zusätzlicher Raum erforderlich ist,
Die einzige größere Ausnahme im Fachbereich 12 ist bedingt
durch das Auslaufen des Studienganges Ernährungs- und Haushaltswissenschaften.


Den Ist-Flächen der Fachbereiche im Umfang von 75.368 m?
steht ein Bedarf von 86.558 m? gegenüber (jeweils ohne
gemeinsam genutzte Hörsaalflächen)

Die Differenz in Höhe von 11.190 m? soll gemäß Vorschlag
der HIS-GmbH durch die Verteilung von z.Zt. leerstehenden
Flächen (bereits geräumte Umbauzonen wie z.B. Erdgeschoß
von Bau 6) und die Schaffung zusätzlicher Neubauflächen
gedeckt werden: - Neubau Informatik 3.500 m? - Neubau
Sportwissenschaft 1.000 m? - Neubau Sprachenzentrum (derzeit
 vom MPI Informatik genutzt) 1.200 m? - Neubau Chemie
(Bibliothek) 480 m? - Neubau Physik 1.240 m? - Neubau Werkstoffwissenchaften
 1.240 m? -

Je nach Realisierungsweg wird in der HIS-Studie außerdem
der Ankauf von zusätzlichen Räumen in Dudweiler vorgeschlagen.
 Ohne Angabe über die Größenordnung wird weiter der
Bedarf an zusätzlichen Magazinflächen für die Universitätsbibliothek
 anerkannt.

Ein Teil der Vorschläge Konnte bereits realisiert werden,
so hat z.B. die Werkstoffwissenschaft die Räume in den
Gebäuden 1, 3, 2 und 4 aufgegeben und ist in Gebäude 43
eingezogen. Die freigemachten Räume werden - ebenfalls wie
vorgeschlacdcen - für die Biologie umgebaut.

Es ist davon auszugehen, daß die Stellungnahme der Universität
 den von der HIS-GmbH festgestellten Bedarf grundsätzlich
 unterstreichen wird. In Einzelfällen wird von den
Fachbereichen ein arößerer Bedarf angemeldet.

Die aktuelle Prioritätenliste der vorgeschlagenen Bauvorhaben
 (ZHPK, 16.01.1991) findet sich auf den folgenden Seiten.
 Die Prioritätenliste enthält - abweichend von der HIS-Studie
 - einen Neubau für die europäischen Aktivitäten der
Fachbereiche Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften.
 Auch die HIS-Studie sieht einen Raumgewinn für das
Europainstitut (ca. 600 m? je Fachbereich) vor. Die Universität
 ist jedoch der Auffassung, daß die schwerpunktmäßige
Ausrichtung der Fachbereiche auch durch ein eigenständiges
Gebäude (Europaeum) unterstrichen werden sollte.
            
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