Lehramtsprüfungsfälle etwa doppelt so hoch wie die Zahl der
Lehramtsabsolventen.)
Die Anteile der Absolventinnen an den Prüfungen konnten
bislang universitätsintern nicht "flächendeckend" erhoben
werden. Insofern reflektiert Tabelle _ 3b hinsichtlich des
Frauenanteils von 52 % bei den Vorprüfungen möglicherweise
- aufgrund der unsystematischen Rückmeldungen - ein "schiefes”
Bild (dies zeigt auch der Vergleich mit dem Vorjahr,
WO — ebenso unsystematisch - 37 5% ermittelt wurden). Bei
den Abschlußprüfungen des Studienjahres 1990/91 (s. Tabelle
3a) wurde ein Frauenanteil von 41 % ermittelt. Dieser ist
in doppelter Weise beachtlich:
Einerseits liegt er nicht - wie oft spekuliert -
markant unter den Prozentzahlen bei studentischer
Gesamtpopulation (44 %) bzw. Studienanfängern (45 %).
Andererseits liegt er deutlich über dem für die
wissenschaftlichen Hochschulen der (Alt-)BRD in 1989
ermittelbaren Durchschnitt von 38 % (nach: Grund- und
Strukturdaten, hg. v. BMBW, Ausgabe 1991/92, S. 210£.).
Abschlußprüfungen (Personenzählung)
Prüfungsart
Akademische Prüfungen:
- Diplom
Promotion
Magister Artium
Lizentiat,Licence,Maitr.
Aufbau. (Zert. .,Maa. Erw.)
Staatsprüfungen:
- Medizin/Zahnmedizin
Rechtswiss. (1.Jurist.)
Lehramt
Pharmazie
Sonstige (Übers./Dolm.)}
Insgesan
1988/89 ' 1989/90
1.075
656
280
53
64
>
1.256
784
288
77
34
641
240
196
138
50
547
217
144
“56
1.716
| 1.803
' 1990/91
1.215
737
237
88
44
109
525
253
118
99
45
10
| 1.740
Die Entwicklung der Studienzeiten im Verlauf der letzten
Jahre ist Tabeile 4 zu entnehmen, Es läßt sich innerhalb
von 5 Jahren ein geringfügiger Anstieg der durchschnittlichen
Studiendauer (nach Fachsemestern) von 6,4 auf 6,6
Jahre registrieren. Ein Vergleich der Saarbrücker Studienzeiten
mit dem "Bundesdurchschnitt" wird auf der Basis
der entsprechenden Wissenschaftsratsdokumentationen wird in
Tabelle 5 versucht: Nur für ein knappes Drittel der ausgewerteten
Studienmöglichkeiten stellt sich - über die Jahre
hinweg - die Studienzeitentwicklung ungünstiger als im