Full text : 18/19.1991/92 (0018-0019)

Die Zahl der ausländischen Studierenden hat vergleichsweise
überdurchschnittlich zugenommen: um 91,2 3 von 906 vor 12
Jahren auf 1.732 im WS 1991/92. Hierbei ist allerdings in
Rechnung zu stellen, daß
aufgrund der Eingliederung des Studienkollegs in die
Universität (gemäß 58 113 UG) der entsprechende Anteil
neu hinzugekommen ist (vgl. Tabelle _3) und
durch die Vielzahl der Austauschprogramme mit anderen
Hochschulen (insbes. EG-Programm ERASMUS) der Anteil
der ausländischen "Kurzzeit"studenten in Saarbrücken
erheblich gestiegen ist.
Der Anteil der Ausländer an der gesamten Studentenschaft
der Universität hat sich gegenüber der Tendenz früherer
Jahre (um 6 %) ebenfalls wum einiges erhöht und liegt zum
WS 1991/92 bei 8,1 %. Die meisten von ihnen kommen traditionell
 aus dem benachbarten Frankreich (286) und Luxemburg
(93). Eine Übersicht über die Herkunft der ausländischen
Studierenden gibt Tabelle 2.

Zum beliebtesten Studiengang gehört mit etwa dreieinhalbtausend
 Studierenden nach wie die Betriebswirtschaftslehre,
Ihr folgt mit Abstand die Rechtswissenschaft (knapp 2.500),
die die Medizin (gut 2.200) erstmals zum WS 91/92 überholt
hat. Die Gunst der Studienanfänger verteilt sich ähnlich;
bemerkenswert scheint allerdings, daß sich im Studienjahr
91/92 die Rechtswissenschaft an die Spitze gesetzt hat (vor
BWL und Medizin). Im übrigen vergleiche Tabelle 3,
Nur 63 % der Studierenden im 1. Fachsemester haben ihr Studium
 auch tatsächlich gerade erst aufgenommen (= 1. Fachsemester).
 Mehr als ein Drittel dieser Erstsemester haben ihr
Studienfach also bereits (mindestens) einmal gewechselt.
Die geringsten Anteile von "Echt"-Anfängern finden sich in
der Philosophischen Fakultät; d.h. hier wird offenbar der
größte Teil der Fachwechslier aus den anderen Fakultäten
*aufgefangen”"

1.1:2 Prüfungen

Die Erfolgskontrellen nach dem 1. Studienabschnitt -
Vordiplom bzw. 7 ‘her rüfurm - gaben über Jahre hinweg
ein recht stabi‘ De ) . (2:/90) - 2146
{90/91). Im Stu: € einen markanten
"Sprung" nach €’ irund der stark
gestiegenen Zahl ı Bereichen Jura und
Sprachwissenschaft. Alu ıstik, Übersetzen).

+

Bei den Abschlußprüfungen ist die Zahl der akademischen
Prüfungen inzwischen mehr als doppeit so groß wie die
der Staatsexamina. Speziell die Diplomprüfung liegt mit
einem Anteil von 42 % weit vor allen anderen Prüfungsarten
(vgl. nebenstehende Übersicht). Die Aufteilung der
(erfolgreichen) Prüfungen auf die einzelnen Studiengänge
ist Tabelle _3a zu entnehmen. (Entsprechend der Darstellung
der Studentenzahl werden in dieser Doppel-Tabelle auch bei
den Prüfungen die Fälle gezählt: dadurch ist die Zahl der
            
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