Full text : 16/17.1989/90 (0016-0017)

der naturwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen
Forschungsrichtungen durch die Schaffung eines festeren
institutionellen Rahmens (z.B. Institut oder Fachbereich
mit einer zugehörigen Kooptationsfähigkeit) langfristig zu
unterstützen.

Wie gesagt, sind neben den Umweltwissenschaften auf dem
Campus Dudweiler inzwischen weitere Institute im Umfeld
der Universität entstanden. Dies gilt sowohl im geographischen
 als auch im institutionellen Sinne. Die Beziehung zu
diesen Einrichtungen ist, über die Personalunion dort tätiger
 Wissenschaftler als Professoren der Universität hinaus,
 durch die Einbindung dieser Neugründungen zu sichern,
indem die Universität beispielsweise Mitgesellschafter
dieser Institute (z.B. INM, DFKI) wird.

Seit der Zuordnung des Landeskrankenhauses Homburg/
Saar zum Ressort des Wissenschaftsministeriums hat eine
gemischte Arbeitsgruppe die Organisationsfragen zwischen
Universitätskliniken und Universität 1990 geprüft und
Vorschläge zu einer sachlichen Verbesserung und gesetzeskonformen
 künftigen Zusammenarbeit unterbreitet. Die
erforderlichen organisatorischen Änderungen sollten nach
sorgfältiger Prüfung und unter behutsamer Berücksichtigung
bestehender Verhältnisse schrittweise angegangen und ohne
weiteren Verzug gelöst werden.

Die bauliche Entwicklung im Umfeld der Universität ist
durch die Realisierung großer Projekte, wie INM, DFKI, IB-FI
 und Klinikbauten im Landeskrankenhaus, gekennzeichnet.

Neben dem geplanten Neubau für die Informatik müssen
in Verbindung mit der Errichtung des Max-Planck-Instituts
nunmehr verstärkt Um- und Ergänzungsbauten verwirklicht
werden, um geplante Strukturverbesserungen in den Fakultäten
 umsetzen zu können. Das erweiterte Europa-Institut der
Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Europaeum)
 und das geplante Sprachenzentrum der Philosophischen
 Fakultät seien als vordringliche Beispiele genannt.

Dabei dürfen die immer dringlicher werdenden Bausanierungsmaßnahmen
 keinesfalls vernachlässigt werden. Zu beachten
 sind die noch nicht abschließend geklärten Sicherheitsprobleme
 in der Chemie und die sich daraus ergebenden
            
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