lichen Sektion des Europa-Instituts und die Einrichtung
eines Aufbaustudienganges "Europäische Wirtschaft" in
der wirtschaftswissenschaftlichen Sektion ebenso wie den
Ausbau der Angewandten Sprachwissenschaften.
Letzterer knüpft an den ehemaligen Sonderforschungsbereich
"Elektronische Sprachdatenverarbeitung" an und betrifft
die Fachrichtung Übersetzen und Dolmetschen, das
An-Institut IAI mit der deutschen EUROTRA-Komponente, die
interdisziplinäre Gründung "Europa und Dritte Welt" sowie
das Sprachenkonzept der Philosophischen Fakultät.
Auch hier lassen sich zwei Ursprünge erkennen: zum einen
die langjährige Tradition von Forschung und Lehre etwa im
Europa-Institut, in der Vergleichenden Kulturpsychologie
oder den Vergleichenden Sprachwissenschaften, zum anderen
der Versuch unserer Universität, als Ganzes eine vielsprachige
und weltoffene Brücke über die Grenzen zu werden.
Die Einzelheiten sind in Kap. 1.10 über die Auslandsbeziehungen
dargestellt.
2.2 _ Entwicklungsprobleme
Mit der Gründung der Technischen Fakultät sind die gewachsenen
Strukturen der ehemaligen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen
Fakultät auf zwei eigenständige Fakultäten
aufgeteilt worden. Zur Minderung von Übergangsschwierigkeiten,
die sich aus der Teilung ergeben, werden in den
nächsten Jahren zusätzliche Hilfen und eine ausgleichende
Ressourcenverteilung notwendig. Probleme bei der Nutzung
bisher gemeinsamer wissenschaftlicher und administrativer
Einrichtungen werden teilweise erst in der täglichen Arbeit
erkennbar und müssen durch Überbrückungen und unbürokratische
Lösungen gemildert werden.
Bereits vor Jahren sind Teilbereiche der Umweltwissenschaften
auf dem Campus Dudweiler eingezogen. Die
Bemühungen der dort tätigen Wissenschaftler, in einem
langfristigen, vom Bund finanzierten Projekt zusammenzuarbeiten,
hatten noch nicht den erhofften Erfolg. Immerhin
werden mittelgroße bis große Forschungsprojekte durch Bundesinstitutionen
oder die EG gefördert. Insgesamt zeichnet
sich die Notwendigkeit ab, das Zusammenwirken vor allem