1.4 Wissenstransfier
Die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer
(KWT), 1985 in der Universität eingerichtet, konnte ihre
Aktivitäten zwischenzeitlich beträchtlich ausweiten. Sowohl
von seiten Saarländischer Unternehmen als auch von
Angehörigen der Universität wurde die Vermittlungstätigkeit
verstärkt nachgefragt.
Anfragen aus der Wirtschaft betrafen im wesentlichen die
Fachgebiete Elektrotechnik, Werkstoffwissenschaften, Informatik,
Physik, Chemie und Medizin.
Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Universität
und kleinen und mittleren Unternehmen erstreckte sich in
den Jahren 1988-90 auf etwa 70 konkrete Projekte. Darüber
hinaus wurde eine Vielzahl an Informationen ausgetauscht,
die keinen größeren zeitlichen Aufwand, d.h. keine längerfristige
Zusammenarbeit, erforderten. Ebenso wurden mehrere
Gutachten für Industriebetriebe und Einzelpersonen erstellt.
Der Kontakt zu größeren saarländischen Firmen wurde durch
Betriebsbesichtigungen mit Studierenden und Mitarbeitern
sowie durch Besuche von Firmenvertretern an der Universität
intensiviert. Auch daraus erwuchsen einige längerfristige
gemeinsame Projekte.
Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Intensivierung der
Zusammenarbeit von Universität und Wirtschaft ist der
Personentransfer. Von seiten der Kontaktstelle wurden
auch für Studierende und Absolventen der Universität neue
Vermittlungsmöglichkeiten in die Betriebe geschaffen, so
etwa die Praktikanten- und die Diplomarbeitenbörse sowie
gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium der Einsatz von
"Innovations-Assistent/inn/en".
Auf international ausgerichteten Messen und Ausstellungen
präsentierte die Kontaktstelle das an der Universität des
Saarlandes vorhandene Wissen einem breiten Publikum. Auf
überregionaler Ebene ist insbesondere die regelmäßige Beteiligung
an den Messen in Hannover (CeBIT und Industriemesse)
zu nennen. Regional war die Kontaktstelle mit dem
Kooperationsangebot der Universität auf der Saarmesse, der