wähnung denjenigen, deren überragende Leistungen von den Fakultäten
mit der Ehrendoktorwürde "belohnt" worden sind. Die
übrigen Ehren, die Fakultätsmitgliedern in verschiedenster
Form zuteil geworden sind, sind den entsprechenden Anschluß-Tafeln
"Ehrungen und Ehrenämter" zu entnehmen.
Nebenstehend Tabelle 1}
Fakultäten —-)
4.3 Sonderforschungsbereiche
An der Universität des Saarlandes bestehen vier Sonderforschungsbereiche,
die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(DFG) gefördert werden.
Nachdem der SFB 38 "Membranforschung" nach 15jähriger DFG-Förderung
im Haushaltsjahr 1986 ausgelaufen war, gelang es
dem Fachbereich 3 - Theoretische Medizin - durch einen neuen
SFB 246 eine Anschluߣfinanzierung einzuwerben.
Mit Mitgliedern der Universitäten Kaiserslautern und Karlsruhe
arbeiten Mitglieder des Fachbereichs 10 - Informatik - in
den Sonderforschungsbereichen 124 und 314 zusammen.
Im Fachbereich 11 - Physik - besteht seit 14 Jahren der SFB
130, der im Jahr 1988 ausläuft.
Im folgenden berichten die Sprecher dieser Sonderforschungsbereiche
über ihre SFB-Projekte.
4.3.1 SEFB_. 124
VLSI-Entwurfsmethoden und Parallelität
(Sprecher: Professor Dr. K. Mehlhorn)
Der Sonderforschungsbereich besteht seit dem 1. Januar 1983.
Er wird von den Informatikbereichen der Universitäten in Kaiserslautern
und Saarbrücken gemeinsam getragen. In diesem
Sonderforschungsbereich bestehen drei Pilotbereiche, die sich
jeweils in drei Teilprojekte gliedern. Wie es der Name des
Sonderforschungsbereiches schon zum Ausdruck bringt, stehen
hier die Fragen des Entwurfes von hochintegrierten Schaltkreisen
- das sind Chips von etwa 1 cm? Fläche, die heute
zwischen 10.000 und 1.000.000 elementare Schaltzellen tragen
- und Fragen der Organisation, des Betriebes und der Programmierung
von vielen Rechnern, die durch ein Netz verbunden
sind, im Mittelpunkt des Interesses.
Wir betrachten zunächst die Probleme des VLSI-Entwurfs. Es
sollen sehr große Schaltungen, etwa die eines ganzen Rechners,
auf sehr kleiner Fläche untergebracht werden. Aus phy-Sikalischen
Gründen ist die Packungsdichte nach unten be-