Für die Neu-, Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen von Großgeräten
nach dem Hochschulbauförderungsgesetz sehen die Länder
im Rahmen ihrer Anmeldungen zu den Rahmenplänen Globalbeträge
vor, aus denen die von der DFG und dem Wissenschaftsrat empfohlenen
Geräte finanziert werden.
Aus dem Universitätshaushalt wurden der ZFK auf diese Weise
im Haushaltsjahr 1987 1,5 Millionen DM zur Beschaffung von
Großgeräten (Anschaffungswert mehr als 150.000,- DM) für
Lehr- und Forschungszwecke zur Verfügung gestellt, Mit diesen
Mitteln wurden beschafft
- 1 doppelfokussierendes Massenspektrometer mit FAB-Einrichtung,
1 Puls-ESR-Spektrometer,
l Langzeit-EEG-System.
Einsatz und Nutzung (Bildung einer Benutzergemeinschaft;
Erstellen einer Benutzerorädnung, die der Zentralen Forschungskommission
zur Kenntnis vorzulegen ist) sowie Betreuung
(Vorhandensein von Fachpersonal) eines Großgerätes
werden von der Zentralen Forschungskommission verfolgt ([(S 4
Abs. 1 Nr. 4 SUG).
Den Hochschulen wird im Rahmen des Computer-Investitions-Programms
(CIP) die Beschaffung von Mikrorechnern für die
Lehre in allen Fächern ermöglicht. Hierdurch soll eine Zzeitgemäße
Ausbildung der Studenten unter Einbeziehung von Rechnern
gewährleistet werden.
Zielsetzung des CIP ist es, die Hochschulabsolventen in die
Lage zu versetzen, mit Mikrorechnern sachgerecht umzugehen
sowie Fragen und Probleme ihres jeweiligen Fachgebietes mit
Arbeitsplatzrechnern bearbeiten zu können.
Vorrangig werden Arbeitsplätze für die Grundausbildung
beschafft, die in Pools von mindestens acht Geräten Zzusammengefaßt
und untereinander zu vernetzen sind. Der Einsatz
höherwertiger Arbeitsplätze für fortgeschrittene fachspezifische
Ausbildungsaufgaben kommt nur dort in Frage, wo die
Grundausbildung bereits sichergestellt ist.
Bisher konnten bereits Pools für die folgenden Fachgebiete
ganz oder teilweise beschafft werden:
- Wirtschaftswissenschaft
Informationswissenschaft/ Übersetzen und Dolmetschen
Geographie/ Biogeographie
Psychologie
Physik
Mathematik
Informatik
Organische
Chemie/ Biochemie
4.1.2 Drittmittelforschung
1987 wurden insgesamt 35.353.000,- DM an Drittmitteln eingeworben.
Sie kamen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
Bundesministerien, Landesministerien, Stiftungen der Europäischen
Gemeinschaft und der Industrie.